…wieder mal Ahrweiler

Seit langem freue ich mich schon auf einen nächsten Lehrgang in Ahrweiler. Soziale Medien und Spontanhelfer, ein Thema, was mich schon lange berührt und wir uns damit beschäftigen müssen. Sonst laufen wir der Zeit total hinterher.

Diesmal gabs aber wieder ein Treffen mit lieben Freunden. Und es begann am Sonntag gleich mit einem – im Dezember schon traditionellen – abendlichen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Mit einem Glühwein, sehr persönlichen Gesprächen und es fühlte sich an, als wenn man sich erst gestern gesehen hätte.

amüsanter Spruch an einem Stand des Weihnachtsmarktes 😉

Montagvormittag nach einem ausgiebigen Frühstück bummelten wir durch die schöne Altstadt von Ahrweiler und genossen noch die vorweihnachtliche Atmosphäre.

Mittags gings los mit dem Seminar. Viele Themen, straff hintereinander – und abends bis kurz vor 9 Seminar. Es war alles sehr interessant, aber dann wars auch mal gut für den Tag.

In Kooperation mit einem Nachbarseminar bekamen wir genügend Teilnehmer für eine Weinverkostung am Dienstag zusammen. Damit war auch klar, dass es am Dienstag mit dem Seminarende nicht wieder so sehr spät werden konnte 😉

Kurz vor 7 war dann Abmarsch am Tor und wir waren 17 Weinverkoster. Am Weinkeller erwartete uns dann Herr König, der 88-jährige Begleiter an diesem Abend. Ich hab mich richtig gefreut, weil ich wusste, dass er uns kurzweilig, lustig, frivol und interessant durch den Abend begleiten würde. Zunächst gabs ne Führung durch die Heiligen Hallen mit vielen Erläuterungen, wie das mit der Weinherstellung so geht.

Dann gings in den Weinkeller runter in den Roten Salon. Zunächst gabs einen Treberschnaps – zu italienisch: Grappa. Dann wurden uns sechs Weine kredenzt – aber wie gewohnt wollten einige dann noch den einen oder anderen Wein probieren und letztendlich kamen wir auf zehn (!!!) Weine.

Mir gings gut, ich trank auch genügend Wasser dazu und dann kam die Entscheidung, dass man ja auch hoch laufen könne. – Eine gute Entscheidung, nach eineinhalb Kilometern steil bergauf waren wir alle wieder nüchtern. 😉

Mittwoch dann noch ein bissel „Abgesang“ und Auswertung des Seminars. Zunächst noch Wein einkaufen und Fahrt nach Remagen. Dort beeindruckte mich dieses schmale Haus ganz besonders.

Drei Tage sind viiiiiel zu kurz und Abschiednehmen fällt immer schwer. Remagen hat bei solchen Seminaren jedesmal etwas Trauriges.

Nach einem Besuch bei Verwandten in Bonn kam ich erst 16:00Uhr los und fuhr dann bis 23:00 Uhr durch die Nacht. Aber ich kam außer im Ruhrgebiet staufrei über die A2 und den südlichen Berliner Ring.

 

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Unser „Weihnachtskonzert“ in der Philharmonie

So richtig „Weihnachtskonzert“ isses ja nicht, aber am Potsdamer Platz weihnachtet es immer so faszinierend, dass wir gern diese Zeit nutzen, um uns den Glitzerschein in den Arkaden anzuschauen.

Ein Bummel über den Weihnachtsmarkt und Leuchteaugen in den Arkaden gab wieder Inspiration für die nun folgende Weihnachtszeit.

Zum Konzert gabs die 9. Sinfonie von Gustav Mahler. Dirigent war Bernhard Haitink. Der 88-Jährige hat mich fasziniert. Fast eineinhalb Stunden stand er auf der Bühne und hat hochkonzentriert eine wundervolle Aufführung dirigiert. Höchste Hochachtung vor dieser Leistung!

Für mich war eine Information sehr beachtenswert. Gustav Mahler hatte eine achte Sinfonie komponiert und diese hatte als Ehrfurcht vor Beethovens Neunter bereits testamentarischen Charakter. Er komponierte mit einem „Lied von derErde“ zwar eine weitere Sinfonie, die er aber nicht als Neunte in sein Werkverzeichnis aufnahm. Später wagte er sich dann doch an die Neunte Sinfonie. Es sollte seine letzte vollendete Sinfonie werden. Die zehnte schaffte er nicht mehr zu vollenden. Arnold Schönberg sagte dann einmal später, nachdem neben Mahler auch Beethoven, Bruckner und Dvorak nur bis zur Nr. 9 kamen: „Es scheint, die Neunte ist eine Grenze. Wer darüber hinaus will, muss fort.“

Auf jeden Fall war es eine tolle Aufführung und mich beeindruckte besonders der 2. Satz, der volksliedartig mehrere Themen bearbeitete.

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Wieder mal Feuerwehrgeschichten…

Mein Pressesprecher bat mich, einen Termin in Fürstenwalde bei der Feuerwehr abzusichern. Er konnte nicht und dieses Thema liegt mir ja gut.

Fotos, Vorbereiten einer Presseinfo – ich war wieder in meinem Metier. Es wurde ein sogenannter Abrollcontainer vom Landkreis an die Feuerwehr übergeben. Dort ist alles verstaut, was man für die Gefahrgut-Bekämpfung braucht. Toll ist an solchen Behältern, dass sie mit einem Abroll-Tieflader überall hin gebracht werden können und problemlos abgestellt werden können. Die Feuerwehr Fürstenwalde hat schon einen sogenannten BHP 25 als Abrollbehälter. Das ist ein medizinischer Behandlungsplatz für bis zu 25 Personen. In diesem Container ist alles drin, um ein Behandlungszelt aufzustellen, mit allem Innenleben, medizinischem Gerät und entsprechenden Equipment. Nun also der Gefahrgut-Behälter.

Mit großer Aufmerksamkeit war nun die Schlüsselübergabe. Witzig war ja vor allem, was die Feuerwehr sich so alles ausgedacht hatte. Zunächst wurde der bisherige Gefahrgut-Gerätewagen in den Ruhestand geschickt. Dazu wurde er aus der Feuerwehrgarage herausgefahren mit Begleitung durch den Song: Time to say good bye. Nun wird auf dem Auto „nur“ noch ausgebildet.

Anschließend rollte musikbegleitet und mit Nebelmaschinen illuminiert der neue Abrollcontainer raus aus der Nachbargarage. Es war dann schon imposant, wie der sieben Meter lange 6,5-Tonnen-Container locker abgehoben und auf den Boden gesetzt wurde.

Ansonsten ist dort die neueste Technik drin, von der Stromerzeugung, den Lüftern, Pumpen bis zu den neuen Schutzanzügen.  CBRN ist das locker-fachliche Zauberwort – chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahrenabwehr. Dafür ist alles im Container drin. Alles in herausziehbaren Wagen, komplett geordnet und entsprechend logisch verpackt. Es ist schon ein Stück beeindruckend. Hat aber auch seinen Preis. Weit über 350.000 Euro kostet so ein „Schächtelchen“ voller Technik.

Mein Pressesprecher war ob der Fotos und meines Berichtes sehr zufrieden. 😉

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Vorbereitung der Ausbildungsmesse in Beeskow

Am Montag in der Dienstberatung gabs die Info, dass die Vorbereitungen für die Ausbildungsmesse der Stadt Beeskow, des Landkreises und der Agentur laufen.

Am Nachmittag erreichte mich der Anruf, ob ich mir vorstellen könnte, die Moderation zu übernehmen… Oh! Welche Ehre! Ich war schon etwas irritiert, da man keine Anstalten zum Gesundheitstag gemach hatte, mich für die Moderation zu gewinnen. Aber offensichtlich hatte man das fürs kommende Jahr wieder dringend auf dem Schirm und das Vorbereitungskommittee der Messe möchte mich gern dafür haben.

Ich freu mich sehr darüber und hab schon tausend Ideen für Interview-Themen, die Art und Weise der Umsetzung und vieles mehr. Da kommt dann doch wieder die Rampensau durch. 😉

Ich freu mich sehr drauf.

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Baugeschichten…

Es geht immer weiter vorwärts. Nun hab ich auch einen Gasanschluss. Ich habe den Graben für das Gasrohr gleich ein bisserl tiefer buddeln lassen, damit ich die Wasserleitung tief genug einbuddeln kann und außerdem nach fast 30 Jahren auch neu machen kann. Das Kupferrohr war damals zwar eine sehr zukunftorientierte Lösung, aber nun ist ja doch eher PE-Rohr das angesagte Material. Dazu kommt ein neues Strom-Erdkabel – auch auf dem neuesten Stand mit Kupfertechnik. Aber auch Telekom-Leitung, Klingelleitung, ein Leerrohr und das Abwasser kommen gleich mit rein. Nun liegen alle Medien an und es ist alles neu gemacht.

Auch sind die bestellten Fenster da, vor allem meine tolle große Terrassentür. Das Dach ist auch zu und wird bald endgültig fertig sein. Ein beruhigendes Gefühl!

Es wird…

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Medientreff in Köln

Die vergangene Woche ist unglaublich schnell vergangen. Montag und Dienstag sichtete ich mit einer Kollegin unendlich viele Bewerbungsunterlagen für eine Stelle in ihrem Bereich, Mittwoch half unser Team beim Umzug des Kreisarchivs aus und Freitag ging ich schon wieder auf Reisen.

Nach nicht mal zwei Stunden Arbeitszeit musste ich bereits los zum Zug. Als ich in Berlin ankam, ging ich selbstverständlich in Richtung der unteren Bahnsteige. Etwas irritiert suchte ich nach der Verbindung nach Köln und stellte dann erschrocken fest, dass ich einen IC gebucht hatte und nicht wie erhofft, einen ICE. Ich war überrascht, wie groß der Unterschied zwischen diesen beiden Zugarten ist. Ich habe eine Steckdose gesucht – in der 1. Klasse wohlgemerkt! Da gibt es in einem Sechserabteil gerade mal für drei Plätze eine einzige Steckdose! Und der Service war meilenweit vom ICE entfernt. Da kläffte mich eine schlechtgelaunte Restaurant-Mitarbeiterin an, was ich wolle. Im ICE kam der Kellner gutgelaunt und äußerst zuvorkommend und charmant durch den Zug.

Ich bin dennoch gut und pünktlich in Köln angekommen und fand auch den Weg zur Sporthochschule. Abends war eher gemütliches Zusammensein angesagt, die Tagung ging erst am Samstag vormittag los.

Diesmal stand alles unter dem Thema Social Media. Es gab unglaublich interessante Vorträge. Und ich bin sehr angetan von den Dingen, die der DJB so in den letzten Jahren entwickelt hat und wie modern er aufgestellt ist. Die Umsetzung in den Vereinen und Verbänden wird sicher nicht so einfach werden, aber das liegt ja an jedem Verband selbst.

Ich lernte einige Teilnehmer des Juniorteams kennen, unter anderem Karo, die die Sportlights im DJB schreibt. Schöne Beiträge macht sie und sie bat mich um ein Feedback. Die Hinweise waren auf einem hohen Niveau, keine Kritik in dem Sinne. Mal ein bissel Aktiv-Passiv-Spielerei, ein bissel Stimmungsaufhelle, O-Ton-Einbinden. Ich glaube, sie wird sich weiter sehr gut entwickeln als Schreiberin.

Für mich war es wohltuend, in dem Kreis zu bewegen. Auch die Verantwortung, die mir der neue Vizepräsi aufgegeben hatte, wollte ich gut und vertrauensvoll wahrnehmen, was mir hoffentlich auch gut gelang.

Alles in allem ein rundum gelungenes Wochenende, mit vielen Inputs, Informationen, Neuem.

Auf dem Weg zum Hauptbahnhof gab es dann viel Gewusel und viele Umleitungen der Bahnen. Es fand der RheinRuhr-Marathon statt und am Dom war der Empfang aller Läufer. Es war ein schönes Flair.

Nach einem Kölsch in unserem im Juni getesteten Restaurant ging mein Zug. Bis Berlin sinds grad mal knapp über vier Stunden. Gerade so viel Zeit, um alle Judo-News ins Web zu bringen und noch ein bissel Blog zu schreiben.

Ab morgen gehts weiter mit den Baunebenarbeiten. 😉

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wieder mal Ahrweiler…

Ich hatte wieder den Kongress gebucht und durfte Donnerstag und Freitag in Ahrweiler sein. Anreise war bereits Mittwoch und ich hatte mir Zug gebucht. Ich wollte nicht schon wieder die eineinhalbtausend Kilometer auf der Autobahn hängen und ggf. von einem Stau in den nächsten fahren. Ich hab sogar ein Ticket für die 1. Klasse bekommen und fuhr nun entspannt und mit guten Bedingungen quer durch die Republik. In Köln gab es ein paar Probleme, ein Lebensmüder legte den ganzen Zugverkehr rund um den Kölner Hauptbahnhof lahm. Somit gab es ein paar Umleitungen, mehrere Umstiege und eine Stunde Verspätung bis Ahrweiler.

Dort angekommen gab es eine richtige Enttäuschung für mich. Das Kneipchen existiert nicht mehr! Da es einen Neubau gibt, der jedoch eine recht große Bauverzögerung hat, wurde der Pächterin schon längst gekündigt. Es gab nur in der Cafeteria Bier aus dem Automaten. Und das in der Weinregion im Ahrtal!

Ansonsten genoss ich den Abend und vor allem den nächsten Vormittag mit Ausschlafen und Rumtrödeln bis zum Mittagessen und Seminarbeginn.

Der Kongress war wieder seeehr interessant. Tolle Vorträge, viel Input, gute Ideen – ich habe guten Stoff für meine Weiterbildungen, die ich für mein BuMA-Team vorbereiten muss. Nur ein Vortrag war etwas sehr seltsam. „Regen in Münster“ – ein Spontanhelferteam, dass ich in der Starkregenzeit in Münster vor ein paar Jahren gegründet hatte, wurde von der Gründerin vorgestellt. Allerdings war lange nicht zu erkennen, was eigentlich „Regen in Münster“ ist. Also nicht, dass ich die Worte nicht kenne, aber es stellte sich in einem sehr schnippisch und vor allem arrogant geführten Vortrag erst langsam heraus, worum es eigentlich wirklich geht. Die Probleme, die sie in der Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Einrichtungen beschrieb, verwunderten mich in keinster Weise. Die Art dieser Frau, die sich als Nabel der Welt sieht und sich nicht auf die Ebene der Nichtwisser herab begeben kann, war bemerkenswert. Auch ihr Rundumschlag gegen andere Referenten und Teilnehmer war sehr unangenehm.

Ansonsten war es wieder ein tolles Erlebnis, in Ahrweiler zu sein, viele alte Bekannte wieder zu treffen und zwei schöne informative Tage zu erleben.

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Schuleinführung

Das Heidefest ist nun mittlerweile drei Wochen her. Seitdem habe ich ständig auf meiner Baustelle zu tun, wir organisieren Material, ich räume und packe und habe noch so viele Pläne zu bearbeiten…

Mittendrin ein paar Tage Urlaub und ein Trip in den Süden. Mein Enkel kommt zur Schule.

Zunächst fuhr ich zu den Eltern. Wir verlebten wieder einen total lustigen Abend. Meine Mama ist wirklich wieder gut drauf, seitdem sie die Halsschlagader-Operation hatte. Ich genieße die lustigen gemeinsamen Abende.

Am nächsten Vormittag zog ich weiter, kaufte noch Thüringer Bratwürste für die Feier im Schwabenländle und bummelte noch etwas durch Meiningen.

Auf der Fahrt nach Stuttgart freute ich mich auf einen kurzen Halt in Würzburg, um kurz einen guten Freund wieder mal zu treffen. Leider wurde dies nix. Manche Verpflichtungen kann man eben nicht umgehen. Es war schade, aber so spielt das Leben.

In Stuttgart erwarteten mich alle meine drei Enkel. Es war schön, dass auch mein anderer Sohn schon zu Besuch da war und ich so ein bissel mehr Zeit auch für meinen Jüngsten hatte. Außerdem gabs noch die letzten Vorbereitungen fürs Fest und Einkäufe spät abends. Witzigerweise fuhren wir durch gemeinsame Gespräche erst kurz vor halb 10 los zum Einkaufen – Kauflang hat ja bis 11 oder gar Mitternacht offen. Aber wir wollten ja noch ein paar Bier und etwas Wein kaufen und da ist doch tatsächlich um 22 Uhr Ausgabeschluss. Glücklicherweise erahnten wir das und bekamen es bestätigt, sodass wir die  letzten zehn Minuten vor „Ausschankschluss“ schnell durchs Kaufland rannten und alles einkauften. Nach der Kasse gingen wir dann noch mal in Ruhe durch und bummelten noch etwas, um das eine oder andere noch mehr zu kaufen.

Morgens kamen dann alle drei Enkel zu mir ins Bett gekrabbelt. Ich genieße das immer sehr, auch wenn ich so manches Mal auch gern länger schlafen würde. Aber wir lesen und schwatzen gemeinsam. Es hat so eine wohlige Ruhe und Gemeinsamkeit, den Morgen gemeinsam zu verbringen.

Die Einschulungsfeierlichkeiten waren sehr schön. Zunächst begann alles mit einem Gottesdienst. Die katholischen Veranstaltungen von Berg im Hinterkopf erfreute es mich sehr, wie weltoffen die ganze Geschichte ablief. Beide Konfessionen zelebrierten einen gemeinsamen Gottesdienst und eine poppige Band aus Eltern, Kindergärtnerinnen und mehr gaben der ganzen Veranstaltung ein sehr herzliches Ambiente.

Danach gabs noch die schulische Feier. Die Kinder aus der zweiten Klassen boten ein sehr schönes Programm und dann gabs noch ein paar gute Ideen und Ratschläge für die Familien der Schulanfänger.

Alles war unglaublich Mama-lastig. Die Mamas haben die komplette Erziehungs- und Schulverantwortung zugesprochen bekommen. Endlich äußerte sich einer der Kinder in einem Film auch mal zu seinem Papa – es gab spontane kleine Beifallsbekundungen.

Zu 13 Uhr war die Familie eingeladen. Alle Tanten und Onkels, Großeltern und Geschwister kamen, wir waren ca. 25 Personen. Enkelsohni packte erst mal seine Zuckertüte und alle Geschenke aus und genoss diesen Mittelpunkt, in dem er stand.

Nach leckerem Essen ging ein Großteil des Besuchs noch zum Eislecken in den Ort. Dort gibts ein tolles italienisches Eiscafé. Wir genießen das Eis dort schon seit vielen Jahren. Neuester Renner ist Black-Orange. Ein Scokoeis mit Orangengeschmack. Lecker!

Die Feier verlief unglaublich entspannt. Nun sind die Bedingungen allerdings auch hervorragend. Sohni hat einen riesigen Keller, der fürs Essen und das gemeinsame Sitzen vorbereitet war. Dazu oben das Wohnzimmer und die große Terasse. Alles verlief sich sehr schön und jeder hatte seinen Raum für Gespräche.Nach dem Kaffeetrinken gabs noch ein Spiel – an die Montagsmaler angelehnt. Die beiden Teams an den Tischen übertrafen sich in der Vielfalt, den Begriffsbestimmungen und auch in der Lautstärke. Es war total lustig und witzig. Und am Ende gabs ein Gewinnerteam und eins, das Trostpreise bekam. Also nur Spaß und keine Verlierer.

In den Abend hinein verabschiedeten sich die meisten dann so langsam, da fast alle wieder nach Hause fuhren. Nur mein Schwesterlein blieb noch mit Mann und Tochter ne Weile. Wir hatten einen schönen Abend zwischen Aufräumen, kleinen Gläsern mit „Naschereien“ und schönen Gesprächen. Es war eine sehr schöne Atmosphäre. Enkelsohni hielt tapfer durch und bleib bei seinen Gästen. Kommentar am nächsten Morgen: Ich kann ja meine Gäste nicht allein lassen. 😉 – und das von einem Sechsjährigen!

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich nach Hause fahren. Aber der bettelnde Augenaufschlag meines Enkels, wir hätten doch so wenig Zeit gehabt und ich kann doch auch morgen noch fahren, veranlasste mich zu bleiben.

Also zog ich dann mit meinen beiden Enkelkindern noch ins Schwimmbad und wir hatten richtig viel Spaß. Enkelsohni kann Schwimmen und bewegt sich wie ein Fisch im Wasser, Enkeltöchterlein war gesichrt mit Gurt und bei mir, sodass wir richtig toben konnten. Aber auch im Dampfbad waren die Beiden richtig gut dabei. Es ist schön, wie offen die Beiden sind.

Am ersten Schultag kam mein Enkel morgens ganz aufgeregt ins Bett gekrabbelt. Der erste Schultag ist schon ein besonderer Tag. Und dann durfte ich meinen Enkel in die Schule fahren. Das war auch etwas ganz besonderes für mich. Danach machte ich mich gleich auf den Weg und fuhr nach Hause.

 

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1. Heidefest

In unserem neuen Fürstenwalder Ortsteil Heideland gabs das 1. Heidefest. Ich war in der Vorbereitung mit dabei und besorgte die Becher und Pappteller und holte am Nachmittag noch die  bestellten Brötchen.

Der Abend war sehr nett. Ich merke, dass ich mittlerweile doch bereits ne Menge an Heideländern kenne. Und ich hatte im Großhandel noch die kleinen Klopferlis gekauft und schnäpselte nun mit allen möglichen Bekannten auf das Heidefest.

Abends räumten wir noch mit auf. Die Zelte mussten alle noch in der Nacht abgebaut werden. Aber viele Hände und fleißige Mitstreiter ließen das Ganze in zeiner halben Stunde Geschichte sein.

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Orientierung und Einkaufen

Derzeit stöbere ich immer wieder in Baumärkten und im Netz nach entsprechenden Materialien. Zur Orientierung waren wir am Wochenende in Zielona Gora in einem riesigen Baumarkt. Toom wirkt dagegen wie eine Spielzeugkiste.

Es war interessant, die Vielfalt zu sehen und die Preise vergleichen zu können.

Außerdem haben wir Steine besorgt. Es war ein Haufen Klinker gestapelt, wie viele das aber waren, das wussten wir nicht. Wir hatten uns ein Limit gesetzt pro Stück. Und beim Abschätzen gabs ne Verhandlungssumme. Die erhöhte ich dann doch noch etwas, weil es viiiel mehr Steine waren, als gedacht. Am Ende hatten wir drei Reihen auf dem Hänger, es waren so ca. 925 Stück und damit über drei Tonnen! Nun kann ich also auch eine schöne Terrasse aufbauen. 😉

Aber die Steinchen haben wir alle einzeln auf den Hänger draufgepackt und dann auch wieder einzeln runtergeladen. Innerhalb von zweieinhalb Stunden also sechseinhalb bis sieben Tonnen bewegt – zu zweit! Heute habe ich Muskelkater vor allem in den Brustmuskeln 😉

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Geburtstag

Meinen Geburtstag feierte ich in diesem Jahr wie fast immer im Garten. Nach Kaffeetrinken, Grillen und viel Schwatzen entschlossen wir uns, das ganze getrocknete Grünzeugs, was auf einem großen Haufen lag, zu verbrennen. Es gab ein schönes Lagerfeuer und vor allem, wir blieben wirklich in den erlaubten Maßen von 1×1 m 😉

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Viiiiel Arbeit

Ich habe mich nun doch entschlossen, für meinen Bungalow ein Stück Werterhaltung zu machen. Beim Holz gibt es immer mehr Schwachstellen, vor allem aber macht mir das Dach Sorgen. An der Schwachstelle zwischen den beiden Dächern ist es sehr gefährlich, da sich  das Wasser dort seinen Weg gesucht hat. Ich habe mir echt was vorgenommen für die kommenden Monate. Es geht rasant vorwärts und ich bin auf das Ergebnis gespannt.

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Besuch zu Hause

Von Bayreuth fuhr ich noch zu meinen Eltern. Es war ein schöner Nachmittag und Abend gemeinsam mit den Eltern und meinem Brüderlein. Es gab wie gewünscht und für den Herbst schon als Pflicht ein besonderes Essen: Pflaumenknödel! Ich will ja nicht sagen, dass wir um die Wette futtern, aber wenn es schon mal diese Knödel gibt, dann auch reichlich!

Am Abend saßen wir in lustiger Runde und genossen wie gehabt Amarula. Meine Mama war ausgesprochen gut draufund wir hatten viel Spaß.

Nach schönem langen Ausschlafen gings nach dem Frühstück wieder nach Hause. Zunächst fuhr ich noch in Jena im Krankenhaus bei Schwiegermama vorbei. Ich war erschrocken, wie zerbrechlich und schwach sie wirkt und wie schlecht es ohr offensichtlich auch geht. Sie konnte zumindest reden, aber ein kleiner Toilettengang hatte sie körperlich so sehr angestrengt, dass sie immer wieder wegnickte. Ich war nur zehn Minuten bei ihr und ich konnte es kaum ertragen, wie sehr sie offensichtlich leidet.

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Bayreuth

Nun ist es endlich soweit! Seit Monaten freuen wir uns auf die Wagner-Festspiele in Bayreuth. Nach sieben Jahren Bestellzeit haben wir Karten für die Walküre erhalten.

Meine Freundin hatte ein nettes B&B in der Nähe von Bayreuth bestellt und ich kam nach fünf Jahren wieder mal in eine Region, die mich emotional etwas forderte. Da fuhr ich doch tatsächlich nach Bad Berneck ab und kam auch richtig durch das Städtchen durch. Gleich in einem Ortsteil dann das Hotel. Wir fuhren dann doch noch mal rein nach Berneck und ich war traurig, dass dieser hübsche kleine Ort sehr verlassen wirkt.

Das Hotel Lindenmühle gibts noch, auch den Schuhladen 😉 Ich war echt geneigt, mir noch einmal diese schöne Ballerinas als Autofahrschuhe zu kaufen. Die hatten sie noch immer im Angebot, in mehreren Farbkombinationen und noch immer zum gleichen Preis. 😉

Dann gings zum Hügel nach Bayreuth. Das ist schon alles richtig auf Exklusivität gemacht. Soooo viele lange Abendroben der Damen und Anzüge und sogar Fracks bei den Herren habe ich bisher nur einmal im Leben, zum New Years Eve in Sydney, gesehen.

Alles war super schick, die Preise gelinde gesagt auch. Ein 0,2er Hugo oder Aperol kostete stolze 8,10 €! Beim Bier hat man mehr Masse bekommen, aber das 0,3er Radeberger war für 4,60 € zu haben! Na gut, sowas macht man ja nicht alle Tage und wenn man nur alle sieben Jahre Karten bekommt, muss man eben ein bisserl sparen. 😉

Die Aufführung war musikalisch grandios. Ich hatte mich wirklich noch nie so intensiv mit Wagner beschäftigt und war nun erstaunt, was für eine wirklich tolle Musik er geschrieben hat. Bisher war immer nur der Gedanke an viel, lang und schwere Musik.

Wir hatten tolle Plätze. Die Logenstühle sind gepolstert und sogar relativ weiträumig angeordnet. Wir saßen sehr mittig, es war alles schick.

Einzig und allein die Inszenierung rang mir immer mal Unfassbarkeit ab. Warum man die Walküre nun unbedingt mit russischen Arbeitslagern und Prawda und viel russischer Schrift dekorieren muss, das erschloss sich mir nicht. Zumal hier eh kaum einer die Schrift lesen, geschweige denn übersetzen kann. Heiner Casdorf eben.

ber naja, dafür gabs einige raffinierte Tricks mit Kameraeinstellungen auf Leinwand, um die verschiedenen Ebenen darzustellen, in denen das Stück spielt. Insgesamt vier Stunden Spielzeit, zwischen den drei Akten je eine lange einstündige Pause und frenetischer und langanhaltender Applaus. Es war ein tolles Erlebnis!

Dazu bestes Wetter – zumindest am Anfang. In der zweiten Pause zog sichs richtig zu und fing an zu regenen. Fulminanter Regenguss dann nach dem Ende. Wir schafften es dennoch zum Auto und fuhren vorsichtig zurück. Bei einem Glasl Wein ließen wir den Abend ausklingen.

Meine Freundin musste früh sehr zeitig los und ich genoss das Ausschlafen und das tolle Frühstück und fuhr dann in Richtung Meiningen zu den Eltern.

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Blumenidylle

Derzeit blühen die Gladiolen in voller Pracht und die Dahlien ebenso. Durch die Düngung und den vielen Regen sind die Blumen alle unglaublich üppig geworden. Ich hab mir fürs Büro einen schönen Strauß mitgenommen.

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Gartenidylle

Noch sieht mein Grundstück sehr zugewachsen und idyllisch aus. Bald wird einiges fallen, da ich dringend was am Dach machen muss. Möchte gern den Bungalow erhalten und nicht dem Wasser zum Opfer geben.

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Besuch

Am Wochenende hatte ich Besuch – Skiurlaubsfreunde-Besuch in der Sommerzeit. Einfach Trullern und Schwatzen, Mojito am Feuer und Sonntagvormittag mit den Rädern los zum Brombeersammeln. Sonntagnachmittag gings zum Geburtstag ins Oderbruch. Es war wieder ein schönes Treffen, wie mittlerweile alljährlich im Sommer.

Übrigens werden die Bromberen so langsam immer reifer und ich bin ganz wild aufs Sammeln. Hab auch schon einige Gläser Marmelade gekocht. 😉

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Hobby

In den letzten Wochen hatte ich wieder mal eine liebenswerte Nebenbeschäftigung. Ich habe das Häkeln wieder für mich entdeckt und habe Topflappen gehäkelt. Es macht sooooo viel Spaß! Mittlerweile hab ich bereits fünf Stück, 2x weiß-rot, 2x verschiedene Blautöne und Resterverarbeitung rot-weiß.  😉

 

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Familie…

Den Müttern gehts gesundheitlich sehr schlecht.

Meine Mama hat eine ziemlich verschlossene Halsschlagader und konnte zwischen Pest und Cholera wählen. Entweder droht bei Nichtbehandlung kurzfristig ein Schlaganfall mit vielen Konsequenzen oder sie lässt sich operieren und da gibt’s einige Risiken. Zumal sie starke Diabetikerin ist. Sie entschied sich zur OP und hat sie super überstanden. Gleich danach wollte sie zwar gleich Bäume ausreißen, aber mittlerweile hat sich vieles eingespielt und sie geht vorsichtig mit sich um.

Meine Schwiegermutter hat es sehr hart getroffen. Bröckchenweise stellte sich heraus, dass sie einen bösartigen Tumor am Unterkiefer hat und dieser operiert werden müsse. Am ersten Krankenhaus-Abend stürzte sie heftig und hatte sich einen Wirbel gebrochen – also OP des Wirbels. Kurz danach Zahn-OP, um den Unterkiefer frei zu kriegen und untersuchen zu können. Die Konsequenz war eine nächste OP, bei der ein Teil des Unterkiefers herausgenommen wurde und Knochen der Schulter eingesetzt wurden. Sieben Stunden! Und das mit 83 Jahren! Ich war am ganzen Montag sehr unruhig und hoffte nur, dass die OP gut verläuft. Mittlerweile hat sie jedoch alles überstanden, ist Dienstag schon aus der Intensivstation entlassen worden und nun hoffe ich auf gute Genesung.

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Wochenende!

Nach dem Norwegen-Angelurlaub gibt’s nun endlich wieder mal ein gemeinsames Wochenende. Wir genossen das lange Ausschlafen, das gemütliche Frühstück draußen im Garten, das Baden im Kanal, machten verschiedene kleine Arbeiten und sammelten zwischendrin noch erste Brombeeren am Wegesrand im Wald. Gegen Abend stromerten wir noch durch den Wald und suchten Pilze. Es gibt Pfifferlinge!

Mit einem Schirmpilz und zwei schönen Steinpilzen gab alles zusammen eine schöne Pilzpfanne als Ergänzung zu frischem Eismeer-Dorsch. Ein leckeres Abendessen!

Am Sonntag besuchten wir noch einen guten Freund, der nach einem Aneurysma erstaunlich gut durchgekommen ist. Es ist ein Wunder und wir sind sehr froh über seinen guten Gesundheitszustand.

Abends fuhr ich nach Hause, die frische Wäsche wollte ich noch vor dem Regen retten. Aber es blieb trocken.

Montag putzte ich noch das letzte kleine Beet und bin nun einigermaßen durch im Garten. Es ist ein schönes Gefühl! Allerdings wächst der Rasen bei unserem diesjährigen vielen Sommerregen unglaublich schnell, sodass ich eigentlich jede Woche mähen muss. Also ich brauche keine Angst um mangelnde Arbeit haben! 😉

Auf dem Heimweg von Beeskow hatte ich das große Bedürfnis, am Sonnenblumenfeld anzuhalten. Das herrliche Wetter, der Himmel und der Sonnenstand luden förmlich dazu ein.

 

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