Eisige Kälte

Ich dachte ich seh heute morgen nicht richtig. Auf dem Balkon waren  3,4° C angezeigt. Minus wohlbemerkt! Das ist schon ein bissel verrückt, am 20. April so eine Kälte!

Prompt zeigt sich die Kälte auch im Garten. Am Montagabend leuchteten die Kirschblüten schneeweiß und mit einer ungewöhnlichen Dichte und Fülle. Heute war alles zusammengefallen, bräunlich – es war nichts mehr zu sehen von der Pracht. Sicher sind damit die Kirschen auch im Jahr 2017 wieder nur ein Wunschtraum.

Ansonsten ist mein neuer Arbeitsweg schnell. Ich fahre zwar acht Kilometer weiter, spare dafür aber zehn Minuten Zeit. Im Büro lebe ich mich auch gut ein.

Ein bissel gewöhnungsbedürftig ist das ständige Vorbeikommen von Leuten am Fenster – das Los eines Raums im Erdgeschoss. Auch die rauchenden Kollegen direkt am Personaleingang und damit vor meinem Fenster sind lästig. Fensteröffnen ist damit nur immer kurzzeitig möglich und die Jalousien bleiben auch eher geschlossen. Ich werde damit leben müssen.

Aber es ist toll, einfach mal schnell nach der Arbeit in den Garten fahren zu können. Es wird wohl in diesem Sommer auch einiges auf mich zukommen. Meine Nachbarin, mittlerweile über 80, vergisst sehr viel und hat mich heute kaum erkannt. Ihr Lebenspartner ist im Krankenhaus. Nach einer Chemo geht es ihm extrem schlecht.

Sie hatte sich gefreut, dass jemand kam und sie nicht alleine zu Abend essen musste.

Ostern

In diesem Jahr war es glaube ich das erste Mal, dass ich Ostern nicht ein Mal im Garten war. Aber das Wetter war einfach zu grauselig, als dass ich nach der starken Erkältung draußen frieren muss. Der April machte seinem Namen wettermäßig alle Ehre und nach dem herrlichen frühlings-sommerlichen Temperaturen der letzten Wochen ist es mit rund 5° C und ständigem Wechsel zwischen Sonnenschein und Schneegraupelschauer wirklich richtig kalt!

Stattdessen war Hilfe angesagt beim Küchebauen, Putzen und Einrichten. Da das Ganze dann auch noch gemütlich und fröhlich zuging, wars eine gute Alternative.

Ab morgen gehts dann täglich nach Fürstenwalde ins Büro. Ich freu mich drauf! – Und ich hoffe, dass ich morgen geradeaus zur Autobahn fahre und nicht versehentlich vorher abbiege – aus Gewohnheit 😉

Umzug

Nun war es soweit. Mein schönes Büro in Beeskow war leer geräumt, alle Kisten, Pflanzen, Bilder sind auf dem Weg nach Fürstenwalde. Ein bissel wehmütig ist der Abschied dann doch. Immerhin gebe ich gute Strukturen mit vielen Bekannten und vor allem eng befreundeten Kollegen auf. Ich werde sicher oft in Beeskow sein, aber es wird immer anders sein als bisher. Ich habe keine Basis mehr, werde überall zu Besuch sein – und ICH kann nun nicht mehr zum gemütlichen Mittag mit Käffchen in meinem Büro einladen.

Aber mein Büro in Fürstenwalde ist auch schön. Ich habe neue Möbel, zum Teil neue Technik, ein neues Telefon. Und ich habs mir bereits gemütlich eingerichtet. Ich werde mich wohl fühlen!

Schade nur, dass es mir immer schlechter ging und ein kräftiger Schnupfen mich fast aushebelte. Ich kam kaum nach mit Naseputzen und am Abend hatte ich schon eine rote Rudolf-Nase im Gesicht. So weiter zur Arbeit gehen ist unverantwortlich gegenüber jedem Kollegen, mit dem ich zusammenarbeiten muss und den ich treffe.

Glücklicherweise ist die Lunge frei. Ich nutze die Tage zum Erholen, schlafe viel und kuriere nebenbei auch noch meinen Rücken weiter aus. Kein tägliches Autofahren, kaum Computerarbeit, es tut meinem Rücken gut. Sogar ohne Schmerzmittel und Wärmepads fühle ich mich deutlich wohler. Vielleicht hätte ich schon viel früher ein paar Tage Ausszeit benötigt, damit die Entzündung rausgeht. Nächste Woche geht Physio los. Da erhoffe ich mir weitere Besserung.

Und gleich noch ein Enkelwochenende

Mein jüngster Enkel ist gerade mal fünf Monate alt und ich hab ihn auch seit Weihnachten nicht mehr gesehen. Er kennt mich sicher kaum noch. Nach einer staufreien Fahrt bis ins Berchtesgadener Land kam ich noch vor seinem Schlafengehen an. Er strahlte mich gleich zur Begrüßung an. Ein kleiner süßer Spatz.

Ich verbrachte viel Zeit mit ihm, durfte ihn am Freitag sogar zu Bett bringen, fütterte und wickelte ihn immer, fuhr mit ihm spazieren und spielte viel mit ihm. Es war eine schöne Zeit.

Sohni zog mit seiner Familie Anfang des Jahres in sein neues Haus. Sie haben es sich schon sehr gemütlich gemacht und schön eingerichtet.

Die Gegend ist aber auch wirklich schön. Rundum die Berge der Alpen, traditionelle Häuser, viel Weite.

Am Sonntag gings dann schon wieder zurück nach Hause. Verblüfft war ich, als ich da unten kurz vor der Autobahn einen Bus vor mir hatte mit einem LOS-Kennzeichen. LOS-AS…? Das sind doch die Judoka von Budo-Dojo Fürstenwalde!

Ich fuhr noch im Garti vorbei und stellte das Wasser an. Die Saison kann beginnen!

Und ich hatte damit die nächsten mehr als 1600 km hinter mir. Innerhalb von elf Tagen mit Arbeitskilometern ca. 3300 km – soviel habe ich nicht mal in Australien geschafft! 😉

Enkelbesuch in Stuttgart

Es wird sommerlicher Frühling! Und ich bin auf der Autobahn…

Zunächst erst mal ein Besuch bei meinen Eltern. Es ist noch immer wie früher zu Studentenzeiten. Ich komme nach Hause und mit Vati gibts erst mal ein Bierchen 😉 Das ist nun schon ein jahrzehntelanger Brauch.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und langem Schwatzen zieh ich weiter nach Stuttgart. Die Fahrt lief super – bis kurz vor Heilbronn. Da wurde mir plötzlich angezeigt, dass es bei Ludwigsburg eine Verzögerung von 157 Minuten!!!! gibt. Nur gut, dass es auch noch Landstraßen gibt, ein gutes Navi, das die mir anzeigt und ich mittlerweile auch noch ein kleines bissel Ortskenntnisse habe. So kam ich nach einer wunderschönen Fahrt durch frühlingshaft aufblühende Weinberge mit ner halben Stunde Verspätung an.

Freitag nachmittag ist Familien-Sporttag. Enkel ist beim Handballtraining, die anderen gehen gleich zum Turnen. Meine kleine vierjährige Enkelin darf heute zum ersten Mal zu den Großen zum Training. Mit stolz geschwellter Brust schlug sie sich mehr als wacker und stand den Großen kaum nach. Da waren auch Oma und Mama stolz 😉

Ansonsten wurde ich Adoptiv-Oma eines Schwesternpaares aus der Nachbarschaft, beide Freundinnen meiner Enkel. Es war ganz einfach, sie wollten mich ansprechen und Oma war die einfachste Form.

Amüsiert hatte ich mich einen Tag später, als die Vierjährige zum Spielen bei uns war. Enkeltöchterchen fragte mich ganz schüchtern, wenn ich jetzt auch die Oma von ihrer Freundin bin, ob ich dieser dann auch immer was mitbringe. Sitten reißen hier ein! Aber klar, mach ich doch glattweg! Oh je, da hab ich mich ja auf was eingelassen. 😉

Ansonsten genoss ich den Frühling mit den Enkeln, wir gingen zum Eislecken, kauften gemeinsam Pflanzen im Baumarkt und bepflanzten die Rabatten. Sonntag gings zur Freestyle Academy. Das war echt beeindruckend. Große Rutschen, Board- und „Schlitten“-Pisten, Riesentrampolins, Kletterwände, Kinderparcour, Airtrack und vor allem riesige Luftpolster zum Auffangen nach Sprüngen und sonstigen turnerischen Einlagen. Wir hatten alle Spaß dran.

Es war ein sehr schönes Wochenende.

Auf der Rückfahrt am Montag schaute ich noch bei Schwesterlein vorbei zum Käffchen auf der sonnengefluteten Terrasse.

Nach fast 1500 km bin ich wieder zu Hause.

Arbeitsplatz in Fürstenwalde

Bei meiner Rückkehr aus Australien an den Arbeitsplatz offerierte man mir, dass man dringend Büroräume brauche und man mich nach Fürstenwalde umziehen lassen wolle. Na nichts wie los! Vier bis fünf Monate im Sommer einen kurzen Arbeitsweg, das ist schon verlockend.

Mittlerweile ist das Projekt weit gediehen. Die Verwaltung richtet das Büro auch gut her, Malern, neuer Teppich. Und heute durfte ich mir sogar den Teppich aussuchen! Die Qual der Wahl war zwar groß, aber ich habe mich dann doch für das hier eher typische blau entschieden. Ich bin gespannt. Nächste Woche packe ich zum Wochenende hin ein und am 10. April sage ich meinem schönen Büro in Beeskow Adé! Es wird eine Umstellung werden, aber ich freu mich drauf.

Mit meinem Rücken habe ich nach wie vor Probleme. Ich trau dem Frieden irgendwie nicht. Die Fahrt am Wochenende nach Stuttgart wirds auch nicht unbedingt besser machen. Autofahren ist nicht so ideal. Aber ich werde schauen. Auf jeden Fall freue ich mich riesig auf die Enkelkids. Hab sie drei Monate lang nicht gesehen.

Jammerzeit

Nun quäle ich mich schon seit meiner Rückkehr aus Australien mit einer kräftigen Blockierung am rechten Schulterblatt. Das zieht sich bis in den Arm und bereitet mir Schmerzen. Und jeden Morgen Termine, also kaum Zeit, vor der Arbeit noch mal schnell beim Arzt vorbeizuschauen. Freitag hab ichs fast nicht mehr ausgehalten, meine Ärztin überwies mich zum Chiropraktiker. Und der spielte ein Konzert auf meinen Knochen. Mann, oh Mann, das knackte im Gebälk! Aber von Linderung spürte ich erst mal nicht viel. Ich hoffe, dass es in den kommenden Tagen eine deutliche Entlastung bringt. Es ist nervig.

Am Samstag hatte ich mich mit meinen Gartennachbarn verabredet. Papiere sortieren. Es war vor allem viel abzulegen. Aber alles schnell und unkompliziert zu erledigen. Noch ein gemütliches Kaffeetrinken, kurz im Garti vorbeischauen und wieder nach Hause. Sonntag werde ich endlich mal wieder etwas zu Hause machen.

Und ich habe noch eine Australien-Nachlese. In der Mall von Adelaide hörten wir CUZN. In Persona Richard, ein Singer-Songwriter. In Adelaide trat er mit dem Geiger Lorenz auf.  Ich kaufte mir eine seiner EPs, Little Victories. Und ließ sie mir natürlich signieren 😉

Diese Scheibe höre ich seit Tagen hoch und runter. Jeder Song für sich echt cool.

Richard ist ein Engländer, „based in Sydney“. Und im Juli scheint er wieder in Europa zu sein. Aber wahrscheinlich wie immer vor allem in Great Britain.

Fleißiges Wochenende

Am Wochenende hab ich nun endlich mal wieder bei einem Haus-Arbeitseinsatz mitgeholfen. Silicon-Fugen! Ich habs tüchtig effektiviert und es ging dann beim 23. oder späteren Meter fast wie von selbst. 😉 Es hat zumindest Spaß gemacht und zwischendurch gabs auch ein leckeres Sushi-Essen in einem neu eröffneten Restaurant in Eisenhüttenstadt.

Sonntagnachmittag war dann nur noch Faulenzen angesagt.

Die Zeit rennt…

Nun bin ich schon wieder drei Wochen zurück aus Australien. Wo ist nur die Zeit geblieben?

Voriges Wochenende hatten wir wieder die Deutschen Meisterschaften der Junioren in Frankfurt (Oder). Es war wieder schön. Freitag traf ich mich mit einem Sportfreund, mit dem ich gerade in der Internetproblematik eng zusammenarbeite. Wir schwatzten bis tief in die Nacht über neue Projekte, die Kinder und vieles mehr.

Samstag dann der erste Tag der DEM. Es hat wieder Spaß gemacht, zu berichten. Auch war es insgesamt sehr warmherzig und entgegenkommend. Die Bundestrainer und der Sportdirektor waren angenehme Gesprächspartner für die Recherche, um meine Beiträge für die Internetseiten zu schreiben. Auch traf ich viele Wegbegleiter insbesondere von früheren Judo-Jahren und ich war an manchen Stellen überrascht, wie so mancher sich an zurückliegende Jahre erinnerte und viel Achtung gegenüber meiner Arbeit entgegenbrachte. Das war äußerst wohltuend.

Die Abende waren in der Nachbereitung recht lang, aber es hat alles sehr viel Spaß gemacht.

Letzte Woche hatte ich nun einen Banktermin und habe mir endlich eine neue Kreditkarte bestellt. Am lustigsten fand ich dabei, dass ich mir das Motiv auf der Karte selbst aussuchen konnte. Und ich hab es standesgemäß ausgesucht! Der Ayers Rock ziert ab sofort meine neue Kreditkarte! 😉

Heute war nun Vorstandssitzung, meine erste im neu gewählten Vorstand. Es macht Spaß, mit meinem neuen Präsidenten zusammenzuarbeiten. Daniel ist jung, hat viele tolle Ideen, ist konsequent und frisch in der Umsetzung. Ich freu mich auf die nächsten vier Jahre der Zusammenarbeit.

Auf dem Weg nach Strausberg fuhr ich im Garten vorbei. Es ist schön, die Schneeglöckchen zu sehen und wie die Frühblüher sich den Weg in die Sonne erkämpfen. Auch habe ich meine Frauentags-Schneeglöckchen gepflanzt und ein paar Tulpen und Hyazinthen. Und mein Schuppentor geht wieder auf! Es war im Herbst und Winter sehr aufgequollen und ich befürchtete, dass ich richtig lange warten muss, bis ich es wieder öffnen kann.

Es dauert nicht mehr lange, dann geht die Saison wieder los! Und ich werde in den nächsten Wochen auch mein Büro nach Fürstenwalde verlegen, sodass ich dann nur noch einen kurzen Arbeitsweg vom Garten aus habe. Es sind schöne Aussichten für den Sommer!

 

Die erste Woche wieder zu Hause…

Nun habe ich schon wieder eine ganze Woche Arbeit hinter mir. Irgendwie ist noch die entspannte Urlaubserholung in mir – und es tut unendlich gut. Die Arbeit macht wieder Spaß und ich habe mich gefreut, wieder meine Lieblingskollegen zu treffen. Und als ich zu einer Beratung mit einer dieser Kolleginnen ein Käffchen anbot, kam spontan die Reaktion: Endlich zieht hier wieder Ordnung ein! 😉

Aber es gibt auch Neues. Ich habe einen neuen Landrat, jetzt auch eine Büroleiterin, mit der die Zusammenarbeit Spaß macht und ich habe das Angebot, dass ich in den kommenden Wochen meinen Büro-Arbeitsplatz nach Fürstenwalde verlegen soll. Das ist natürlich eine tolle Aussicht, vor allem für den Sommer. Da spare ich jeden Tag locker mal mindestens 65 km Fahrstrecke täglich und damit eine reichliche Stunde, die ich sonst für meine Arbeitszeit einsetzen muss. Ich werde es genießen! Und vielleicht auch weitere Konsequenzen bzgl. meines Wohnortes ziehen. Aber das ist alles mit Ruhe zu bedenken und bedacht umzusetzen.

Seit dieser Woche wohnt nun meine Lieblingsnichte in Potsdam. Ich besuchte sie am Freitag gleich zum Käffchen. Sie hat eine wunderschöne, moderne Wohnung und richtet sie gerade sehr geschmackvoll ein. Ich werde sicher nicht das letzte Mal bei ihr gewesen sein.

Am Samstagnachmittag nutzte ich das wunderschöne sonnige und schon recht warme Frühlingswetter für einen Spaziergang mit meiner Freundin Gitta am Müllroser bzw. Katharinensee.

Und ich hatte gestern wieder ein Konzert in der Philharmonie in Berlin. Ich hatte mich schon lange darauf gefreut. Es wurde ein Sitar-Konzert von Ravi Shankar mit Shankars Tochter Anoushka als Solistin gespielt.Ich kenne die Sitar aus einer Schaffensperiode der Beatles. George Harrisson hatte einst bei Ravi Shankar die Sitar spielen gelernt und sie dann bei verschiedenen Songs eingesetzt. Nun habe ich das Spiel darauf im Konzert erlebt. Es war sehr beeindruckend. Vor allem auch die Zugabe, bei der Anoushka  ausschließlich mit der Sitar gespielt hat, zeigte die Variabilität dieses Instruments. Ergänzend gab es noch ein Konzert von Bela Bartók. Es war wieder ein sehr schöner Konzertabend.

Back at home

Wo ist nur die Zeit geblieben? Acht wundervolle Woche in diesem tollen Land Australien sind schon wieder Geschichte. Es ist und war ein Traum! Der Abschied vor allem in Sydney am Circular Quay fiel mir unendlich schwer.

Diese Leichtigkeit und Fröhlichkeit in einem besonderen Land, diese entspannten Menschen, die immer den Kontakt zu anderen suchen, die stolz auf ihr Land und ihre Stadt sind, diese grandiose Natur, die oft so anders ist als bei uns – ich habe alles mit jeder Faser meines Körpers genossen.

Nun geht der Alltag wieder los. Ich werde ankommen, zurück zu Hause.

Vorweihnachtszeit

Oh je, die Zeit rast.

Nun bin ich längst wieder Oma und ich habe den kleinen Mann auch gleich begrüßt – er ist sooo niedlich!

Aber ich war auch wieder bei den anderen Enkeln und habe die Zeit mit ihnen genossen.

Derzeit gibts enorm viele Termine und noch abzuarbeitende Dinge. Ich werde kaum noch zum Schreiben hier kommen. Dafür gibts nun wieder den Reiseblog australien.seminartreffen.de, der ab 28. Dezember mit Leben erfüllt wird. Allen Euch eine schöne Weihnachtszeit!

 

Ahrweiler, der Zehnte…

Eines der wundervollsten Erlebnisse in diesem Jahr war aber wieder ein Lehrgang in Ahrweiler. Es ist dort immer etwas Besonderes, aber diesmal wars besonders emotional. Danke für die drei unvergesslichen und wunderschönen Tage.

Es war mein insgesamt zehnter Lehrgang in der AKNZ, der Akademie für Katastrophen-, Notfall- und Zivilschutz. Und es war kein leichter Lehrgang. Kameratraining. So langsam krieg ichs aber ein bissel besser hin. Es ist schon komisch. Im Radiointerview – keine Probleme und immer wieder äußerst begeisterte und positive Rückmeldungen, Moderation vor hunderten Mitarbeitern – keine Probleme und immer super-Rückmeldungen. Aber sobald eine Kamera auf mich gerichtet ist, bin ich aufgeregt, verkrampft und geh äußerst kritisch mit mir um.

Etwas wehmütig nahm ich Abschied von einem tollen Lehrgangsleiter, der mich in meiner Öffentlichkeitsarbeit seit vielen Jahren immer wieder gestärkt hat, viele Weisheiten rübergebracht hat und immer ein charmanter und liebenswerter Mensch war, der die Lehrgänge zu tollen Erlebnissen werden ließ. Er geht nun in Rente. Verdient und mit dem großen Handycap, dass seine Gesundheit ihm einen großen Streich spielt. Ich wünsche ihm noch viele erfüllte Jahre!

Ich war das erste Mal in der Weihnachtszeit in Ahrweiler. Die Stadt ist ja ein Kleinod mit den vielen Fachwerkhäusern und wunderschön gestalteten Gassen innerhalb der Stadtmauern. Diesmal durfte ich Sonntagabend aber auch noch den Weihnachtsmarkt erleben. Er war bezaubernd. Auch ein Holunderpunsch durfte nicht fehlen. Ein schönes Abendessen dann beim Italiener – es war einfach ein wunderschöner Abend.

Montagabend trafen wir uns alle beim Torwächter auf ein Weinchen. Am Dienstag nutzte ich den günstigen Dieseltarif zum Tanken und konnte auch noch in der Genossenschaft Wein kaufen.

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Die Tage gingen viiiel zu schnell um. Ich habe sie aber mit allen Sinnen genossen und bin am Mittwoch sehr traurig nach Hause gefahren. Ich habe wieder die Strecke über Remagen genutzt. Sie ist für mich persönlich mit viel Emotionalität verbunden. Ist es doch immer ein Stückchen Abschied von Ahrweiler – und manchmal auch von mehr.

20161207_130725_resized Wird es noch einmal so einen schönen Lehrgang geben? Ich wünschte es mir sehnlichst!

Nachlese…

Es fehlt zwar noch der Sommer, die Bilder und die letzten Wochen ganz aktuell, aber ich habe mir vorgenommen, nun wieder regelmäßig zu schreiben. Ich lebe also noch, mir gehts bestens, ich bin voll in der Vorbereitung meiner Australien-Reise und warte darauf, wieder Oma zu werden. 😉

OKTOBERRFEST in Frankfurt

Ein riesiges Zelt auf dem Brunnenplatz und insgesamt sechs Veranstaltungen für jeweils 1500 Personen – Frankfurt spielt Oktoberfest. 😉

Leichtfertig hatten wir eine Woche vorher mal so festgelegt, dass wir ja eigentlich dahin gehen könnten. Aber: Was zieht man da an? Logisch! Ein Dirndl! Endlich hatte ich mal einen Grund, mir ein Dirndl zu kaufen. Internet sei Dank war die Suche nach etwas Besonderem auch nicht so schwer. Freitag hatte ich das Päckchen bei Nachbars abholen können.

Anprobe, es passt! Und ich fühlte mich wohl damit. Also ging ich mit Dani als „Wiesenmadeln“ los zum Fest.

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Es war eine irre Stimmung. Gleich von Beginn an  tanzten und schunkelten alle begeistert mit und wir tanzten dann schon sehr schnell auf den Tischen und Bänken. Es war einfach riesig! Wir blieben beim Radler – das sah eben aus wie Bier, war aber nicht so prozentig und wir vertrugen mehr. Allerdings gabs auch jede Menge Klopferlis und nachdem wir mit den Leuten vom Tisch gemeinsam feierten, stießen wir auch immer gemeinsam an.

img-20161002-wa0017_resizedGegen Mitternacht wurden wir abgeholt, Dani musste schließlich am Montag früh ab kurz nach 6 arbeiten! Ich war so froh, länger schlafen zu können. Und meine Stimme! Bis Mittag sagte ich vorsichtshalber erst mal gar keinen Ton. Danach versuchte ich mich so gaaaaanz langsam. Aber alleine muss man ja auch nicht sprechen.

Nachmittags räumte ich noch einiges im Garti, nahm alle Lebensmittel mit und genoss noch etwas die Sonne und das recht schöne Wetter. Dann war das lange Wochenende mit dem montäglichen Einheitsfeiertag schon wieder zu Ende.

Steuererklärung zum x-ten Mal

Mit Verlängerung hatte ich noch bis 30.09. Zeit für die Steuererklärung 2015. Ich komme soooo schwer ran! Und ich finde tausend Ausreden und andere Arbeiten, um mich davor zu drücken.

Dienstag hab ich nach dem Sport erst mal Marmeladen gekocht. Mango mit einem Hauch Ingwer und Weintraubengelee. Alles Beides sehr lecker! Am Mittwoch sind wir noch essen gegangen zum Italiener und Donnerstag hatte ich immer noch keinen Zugang zur Steuer. Ohje, und am Freitag musste ich abgeben!

Aber ich habe Freitagabend erst mal das Programm auf den Rechner gespielt und zumindest die Anschreiben ausgedruckt.

Samstag durfte ich dann keine Ausrede mehr finden. Nach einem ausgiebigen Frühstück galt keine Ausrede mehr! Einiges hatte ich ja bereits vorbereitet, sodass ich loslegen konnte. Bis gegen 1 hatte ich bereits den größten Teil eingegeben und die Nachweise vorbereitet. Zu halb zwei hatte ich mich aber erst noch mal verabredet, um mit Dani und Töchterlein ins Kino zu gehen. Findet Dori! Ein niedlicher Film, aber er plätscherte auch so ein bisschen bemüht um eine Handlung dahin. Aber es war nett.

Danach wieder Steuer. Einzig hatte ich schnell noch eine Druckpatrone gekauft, damit ich alles gut ausdrucken konnte.

Abends halb 11 waren beide Steuererklärungen alle ausgedruckt, zusammensortiert und geheftet und im Umschlag eingetütet. FEEEEEEERTIG! Ein Felsbrocken fiel von den Schultern runter. Aber eben wie jedes Jahr die gleiche Frage: Für das Geld, was da rausspringt: warum quäle ich mich da so? Wenn ich erst mal drin bin, geht’s ganz leicht.

Sonntag 15:03 Uhr habe ich sie eingeworfen! Es war vollbracht!

Bis dahin hatte ich mich Sonntagvormittag endlich mal um meine Wohnung gekümmert. Seit ich wieder zu Hause wohne, kam ich noch nicht so recht dazu, den Sommerstaub aus der Wohnung zu verbannen. Und ich hatte abends ja was vor!

 

Katastrophenschutz-Einsatz

Nachdem ich am Freitag im Garti mich endlich nochmal ins Beet stürzte und dem Unkraut zu Leibe rückte, gabs am Samstag wieder mal einen Einsatz im Rahmen des Katstrophenschutzes. Der Landkreis hatte Multiplikatoren für den Hochwasserschutz ausgebildet und nun war die Überprüfung des Wissens an praktischen Beispielen. Die 19 Multiplikatoren hatten andere Feuerwehrleute und Kameraden der Bundeswehr anzuleiten, wie sie mit verschiedenen Möglichkeiten Sandsäcke füllen können, diese dann für verschiedene Varianten verbauen müssen, nutzten aber auch Folienverbau und Faschinen für den Hochwasserschutz. Wir hatten uns abgestimmt, dass wir die Presse einladen und ich die Presseleute dann betreue.

2426_1735_1_g2426_1737_1_gEs hat wieder viel Spaß gemacht, ich hab auch einiges dazulernen können. Anschließend habe ich dann noch die Pressemitteilung fertig gemacht – die fast im Wortlaut am Mittwoch auch in der MOZ stand und hier in unserer Kreis-Internetseite.

Abends waren wir noch unterwegs und sind bei einem Kumpel eingekehrt.

Am Sonntag nahm ich mir mal den (alten) Schuppen vor und habe aufgeräumt. Es ist ein tolles Gefühl!

Wieder mal Kino

Derzeit laufen richtig viele und schöne Filme. Ein ganz besonderer Wunsch war für mich, SMS für Dich zu schauen. Eine Kollegin erzählte letztens von dem Buch und es machte neugierig. Meine beiden Kolleginnen schlugen vor, in Beeskow mal ins Kino zu gehen. Und so zogen wir Montag nach der Arbeit los und genossen im „Violet“-Kinosaal die Romanze.

Es war ein sehr schöner Film und ich kann ihn nur empfehlen.

Der Sommer bäumt sich noch mal richtig auf

Ab 12. September

Der Sommer hält an und zeigt sich nochmal von der herrlichsten Seite. Es ist tagsüber fast richtig heiß und ich nutzte die Woche, um noch einmal viel baden zu gehen.

Dienstagnachmittag fuhr ich mit meiner Kollegin zum Ranziger See zum Schwimmen, Mittwoch genossen wir den stillen und glasklaren Milasee, Donnerstag war noch einmal Schwimmen angesagt, diesmal im Tiefen See. Es ist eine schöne Tradition geworden, dass wir sozusagen die Mittagspause für eine Abkühlung und etwas Sport nutzen.

20160914_171022_resizedAm Samstag dann ein letztes Mal Baden – Abkühlung im Oder-Spree-Kanal.

Donnerstag und Freitag ging ich ziemlich zeitig von der Arbeit los und strich endlich den neuen Schuppen. Damit ist er für den Winter gerüstet.

20160914_183524_resizedSamstag hatte ich Heckeschneiden versprochen. Ältere Nachbarn – beide über 80 kamen ganz vorsichtig, ob ich denn nicht ihre Hecke auch schneiden könne. Na klar. Die Arme waren zwar schon tüchtig schwer, aber das krieg ich schon noch hin. Sonntag gabs dann endlich etwas Regen und ich „putzte“ im Haus die Deckenbalken. Abends war ich total ko vom vielen über-dem-Kopf-arbeiten. Mich zog es nur noch in die Wanne und ins Bett.