Nachlese…

Es fehlt zwar noch der Sommer, die Bilder und die letzten Wochen ganz aktuell, aber ich habe mir vorgenommen, nun wieder regelmäßig zu schreiben. Ich lebe also noch, mir gehts bestens, ich bin voll in der Vorbereitung meiner Australien-Reise und warte darauf, wieder Oma zu werden. 😉

OKTOBERRFEST in Frankfurt

Ein riesiges Zelt auf dem Brunnenplatz und insgesamt sechs Veranstaltungen für jeweils 1500 Personen – Frankfurt spielt Oktoberfest. 😉

Leichtfertig hatten wir eine Woche vorher mal so festgelegt, dass wir ja eigentlich dahin gehen könnten. Aber: Was zieht man da an? Logisch! Ein Dirndl! Endlich hatte ich mal einen Grund, mir ein Dirndl zu kaufen. Internet sei Dank war die Suche nach etwas Besonderem auch nicht so schwer. Freitag hatte ich das Päckchen bei Nachbars abholen können.

Anprobe, es passt! Und ich fühlte mich wohl damit. Also ging ich mit Dani als „Wiesenmadeln“ los zum Fest.

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Es war eine irre Stimmung. Gleich von Beginn an  tanzten und schunkelten alle begeistert mit und wir tanzten dann schon sehr schnell auf den Tischen und Bänken. Es war einfach riesig! Wir blieben beim Radler – das sah eben aus wie Bier, war aber nicht so prozentig und wir vertrugen mehr. Allerdings gabs auch jede Menge Klopferlis und nachdem wir mit den Leuten vom Tisch gemeinsam feierten, stießen wir auch immer gemeinsam an.

img-20161002-wa0017_resizedGegen Mitternacht wurden wir abgeholt, Dani musste schließlich am Montag früh ab kurz nach 6 arbeiten! Ich war so froh, länger schlafen zu können. Und meine Stimme! Bis Mittag sagte ich vorsichtshalber erst mal gar keinen Ton. Danach versuchte ich mich so gaaaaanz langsam. Aber alleine muss man ja auch nicht sprechen.

Nachmittags räumte ich noch einiges im Garti, nahm alle Lebensmittel mit und genoss noch etwas die Sonne und das recht schöne Wetter. Dann war das lange Wochenende mit dem montäglichen Einheitsfeiertag schon wieder zu Ende.

Steuererklärung zum x-ten Mal

Mit Verlängerung hatte ich noch bis 30.09. Zeit für die Steuererklärung 2015. Ich komme soooo schwer ran! Und ich finde tausend Ausreden und andere Arbeiten, um mich davor zu drücken.

Dienstag hab ich nach dem Sport erst mal Marmeladen gekocht. Mango mit einem Hauch Ingwer und Weintraubengelee. Alles Beides sehr lecker! Am Mittwoch sind wir noch essen gegangen zum Italiener und Donnerstag hatte ich immer noch keinen Zugang zur Steuer. Ohje, und am Freitag musste ich abgeben!

Aber ich habe Freitagabend erst mal das Programm auf den Rechner gespielt und zumindest die Anschreiben ausgedruckt.

Samstag durfte ich dann keine Ausrede mehr finden. Nach einem ausgiebigen Frühstück galt keine Ausrede mehr! Einiges hatte ich ja bereits vorbereitet, sodass ich loslegen konnte. Bis gegen 1 hatte ich bereits den größten Teil eingegeben und die Nachweise vorbereitet. Zu halb zwei hatte ich mich aber erst noch mal verabredet, um mit Dani und Töchterlein ins Kino zu gehen. Findet Dori! Ein niedlicher Film, aber er plätscherte auch so ein bisschen bemüht um eine Handlung dahin. Aber es war nett.

Danach wieder Steuer. Einzig hatte ich schnell noch eine Druckpatrone gekauft, damit ich alles gut ausdrucken konnte.

Abends halb 11 waren beide Steuererklärungen alle ausgedruckt, zusammensortiert und geheftet und im Umschlag eingetütet. FEEEEEEERTIG! Ein Felsbrocken fiel von den Schultern runter. Aber eben wie jedes Jahr die gleiche Frage: Für das Geld, was da rausspringt: warum quäle ich mich da so? Wenn ich erst mal drin bin, geht’s ganz leicht.

Sonntag 15:03 Uhr habe ich sie eingeworfen! Es war vollbracht!

Bis dahin hatte ich mich Sonntagvormittag endlich mal um meine Wohnung gekümmert. Seit ich wieder zu Hause wohne, kam ich noch nicht so recht dazu, den Sommerstaub aus der Wohnung zu verbannen. Und ich hatte abends ja was vor!

 

Katastrophenschutz-Einsatz

Nachdem ich am Freitag im Garti mich endlich nochmal ins Beet stürzte und dem Unkraut zu Leibe rückte, gabs am Samstag wieder mal einen Einsatz im Rahmen des Katstrophenschutzes. Der Landkreis hatte Multiplikatoren für den Hochwasserschutz ausgebildet und nun war die Überprüfung des Wissens an praktischen Beispielen. Die 19 Multiplikatoren hatten andere Feuerwehrleute und Kameraden der Bundeswehr anzuleiten, wie sie mit verschiedenen Möglichkeiten Sandsäcke füllen können, diese dann für verschiedene Varianten verbauen müssen, nutzten aber auch Folienverbau und Faschinen für den Hochwasserschutz. Wir hatten uns abgestimmt, dass wir die Presse einladen und ich die Presseleute dann betreue.

2426_1735_1_g2426_1737_1_gEs hat wieder viel Spaß gemacht, ich hab auch einiges dazulernen können. Anschließend habe ich dann noch die Pressemitteilung fertig gemacht – die fast im Wortlaut am Mittwoch auch in der MOZ stand und hier in unserer Kreis-Internetseite.

Abends waren wir noch unterwegs und sind bei einem Kumpel eingekehrt.

Am Sonntag nahm ich mir mal den (alten) Schuppen vor und habe aufgeräumt. Es ist ein tolles Gefühl!

Wieder mal Kino

Derzeit laufen richtig viele und schöne Filme. Ein ganz besonderer Wunsch war für mich, SMS für Dich zu schauen. Eine Kollegin erzählte letztens von dem Buch und es machte neugierig. Meine beiden Kolleginnen schlugen vor, in Beeskow mal ins Kino zu gehen. Und so zogen wir Montag nach der Arbeit los und genossen im „Violet“-Kinosaal die Romanze.

Es war ein sehr schöner Film und ich kann ihn nur empfehlen.

Der Sommer bäumt sich noch mal richtig auf

Ab 12. September

Der Sommer hält an und zeigt sich nochmal von der herrlichsten Seite. Es ist tagsüber fast richtig heiß und ich nutzte die Woche, um noch einmal viel baden zu gehen.

Dienstagnachmittag fuhr ich mit meiner Kollegin zum Ranziger See zum Schwimmen, Mittwoch genossen wir den stillen und glasklaren Milasee, Donnerstag war noch einmal Schwimmen angesagt, diesmal im Tiefen See. Es ist eine schöne Tradition geworden, dass wir sozusagen die Mittagspause für eine Abkühlung und etwas Sport nutzen.

20160914_171022_resizedAm Samstag dann ein letztes Mal Baden – Abkühlung im Oder-Spree-Kanal.

Donnerstag und Freitag ging ich ziemlich zeitig von der Arbeit los und strich endlich den neuen Schuppen. Damit ist er für den Winter gerüstet.

20160914_183524_resizedSamstag hatte ich Heckeschneiden versprochen. Ältere Nachbarn – beide über 80 kamen ganz vorsichtig, ob ich denn nicht ihre Hecke auch schneiden könne. Na klar. Die Arme waren zwar schon tüchtig schwer, aber das krieg ich schon noch hin. Sonntag gabs dann endlich etwas Regen und ich „putzte“ im Haus die Deckenbalken. Abends war ich total ko vom vielen über-dem-Kopf-arbeiten. Mich zog es nur noch in die Wanne und ins Bett.

Zu Hause in Thüringen

9.-11. September 2016

Am Freitag gings also los nach Meiningen – Muttis Geburtstagsfeier zum 80. stand an.

Zunächst gab es einige Aufregung. Mit meiner Tante war verabredet, dass sie mit dem Flieger aus Bonn kommt und ich sie von hier aus mitnehme. Die Terminierung war für mich etwas kompliziert, am Freitag früh wusste ich noch nicht, wann sie denn nun in Fürstenwalde sein wird, damit ich sie vom Bahnhof abholen kann. Dann kam gegen 8 ein Anruf – nanu? eigentlich müsste sie doch bereits im Flieger sitzen…. Sie hat den Flieger jedoch verpasst. Na, bei so großem Andrang beim Überprüfen hätte ich aber Beine gemacht, dass ich vorkomme und zeitig genug fertig bin fürs Boarding. Na gut, nun Entspannung pur was die Abfahrtszeit betrifft. Da kam die Alternative. Busfahrt bis Erfurt. Okay, ich richte mich auf 18:00 Uhr in Erfurt ein.

Eine Vollsperrung auf der A9 bei Halle bewegte mich nicht sehr – ich merke grad das Wortspiel 😉 – mein Navi zeigte mir eine staufreie Umfahrung, sodass ich lediglich 20 Minuten vertrullerte statt der mehreren Stunden Autobahn-Parkplatz.

Ich genehmigte mir dann noch Hermsdorf. Schwiegermutter freut sich immer sehr, wenn ich mal auf die „Bremse trete“.

Die Kommunikation mit der Tante war jedoch immer noch schwierig. Halbe Stunde Verspätung in Frankfurt am Main wusste ich ja. Aber wie kommt sie durch? Wann ist sie in etwa in Erfurt? Sicher ist es im Bus nicht so einfach, solche Infos zu erhalten, aber für mich sind sie existenziell in meiner Zeitplanung. Zeit ist für mich immer noch eines der wertvollsten Güter und ich mag nicht an einer Stelle hetzen, um kurz danach ewig warten zu müssen und Zeit tot zu schlagen. Irgendwie bekam ich Anhaltspunkte und rechnete mir selber aus, wann der Bus wohl in Erfurt sein könnte.

Letztendlich trafen wir fast zur gleichen Zeit am Busbahnhof ein, es war dann bereits kurz vor 8.

Die Pension bei meinen Eltern um die Ecke ist einigermaßen akzeptabel, vor allem für den Preis. Aber die Wirtin ist schon etwas komisch gewesen. Sie hatte immer ein Briefing bekommen, wann wir dort eintreffen werden und trotzdem vergab sie das ursprünglich bestellte Zimmer am Abend noch an jemand anderes. Na gut, ist ja nur zum Schalfen und da ging das schon.

Viel spannender war die Überraschung für meine Eltern. Ich war etwas erschrocken, wie das meine Mutter mitgenommen hat, mit so einer Überraschung umzugehen. Aber letztlich haben sich beide sehr gefreut über den Besuch.

Abends genoss ich mit Vati das allübliche gemeinsame Bierchen und mit Mutti den Amarula. Wir schwatzten noch bis nach Mitternacht. Samstag dann ausschlafen. Da ja der Geburtstag bereits am Dienstag war, mussten wir auch keine besonders frühen Anrufe befürchten und konnten alle in Ruhe ausschlafen.

Nach dem Frühstück ging ich noch einmal ins Städtele. Meiningen ist immer wieder toll und sogar das Einkaufen hat was Besonderes dort. Nach Bummeln und Blumen kaufen war ich erst gegen 14:00 Uhr zurück. Gerade noch zeitig genug, um fertig zu sein für die Feier.

Es ist neuerdings total entspannt, zu Geburtstagen der Eltern zu gehen. Kurz vor Beginn der Feier geht’s mit der Handtasche los in die Gaststätte. Das war bis vor ca. 2 Jahren noch total stressig. Die Feier fand damals gewöhnlich im Garten statt und es musste vom Geschirr bis zum Kuchen und Abendbüffet alles runtergeschleppt und hingefahren werden. Dazu kamen oft noch die zig Anrufe zum Geburtstag, sodass Mutti völlig entnervt war. Es ist so nun viel angenehmer.

Als Geburtstagsgeschenk haben wir uns was Besonderes einfallen lassen. Schwesterlein hatte eine kleine Blaskapelle organisiert. Mutti wünscht sich schon ewig Blasmusik zu irgendeinem Anlass. Der 80. war ein würdiger Anlass. Und es war eine total schöne Überraschung und große Freude für Mutti. Blasmusik im Schlosshof vom Schloss Elisabethenburg! Eine schönere Kulisse konnte man sich kaum aussuchen. Die Gäste der Gaststätte, die draußen saßen, genossen es augenscheinlich, teilhaben zu können.

Ansonsten war die Feier wieder liebenswert nett. Dazu herrliches Wetter und ein schöner Sommerabend. Wir saßen noch bis kurz vor Mitternacht draußen im Schlosshof und ließen den Abend ausklingen.

Am Sonntag dann die Heimfahrt über Tegel. Es war eine nette Fahrt. Allerdings waren wir durch übervorsichtige, sehr zeitige Abfahrt in Meiningen und einem zügigen Durchkommen fast fünf Stunden vor dem Flieger in Tegel. Für mich war es jedoch auch schön, bereits gegen 5 im Garti zu sein.

Sonstige Termine

Noch ist der Sommer äußerst präsent und es ist sehr warm. Also bin ich noch auf dem Grundstück und genieße die frische Luft und die Natur. Dennoch muss ich einige Termine „abarbeiten“. Am 1. September war ich noch zur Mammographie, die normale Routine-Überprüfung. Und am 6. September ging endlich der Sport wieder in Beeskow los. Nach einigen Monaten das erste Mal wieder Body Pump – Muskelkater lässt grüßen!

Mit Schwesterlein im Garten

1.-5. September 2016

In diesem Jahr war es etwas schwierig, einen gemeinsamen Termin für ein Sommerwochenende zu finden. Sohnis Hochzeit am traditionellen Geschwister-Wochenende, Schwesterleins „Ewig-Urlaub“ in Norwegen und viele Termine mehr ließen unsere Pläne alle platzen. Dazu kam dann noch Teneriffa, mein Kurzurlaub, der letztendlich noch an dem einen möglichen und bereits geplanten Wochenende im August hineinfiel.

Aber Ende gut, alles gut. Anfang September hatten wir ein wunderschönes Spät- und trotzdem Hochsommer-Wochenende auf dem Grundstück. Grillen und lange Schwatznächte, ausgiebiges Frühstücken und kleine Arbeiten im Garten ließen das Wochenende schnell vergehen. Samstag radelten wir sogar noch einmal zum Trebuser See zum Baden – das erste und einzige Mal in diesem Sommer für mich.

20160903_154411_resizedAm Sonntag besuchten wir das Heinersdorfer Hoffest und aßen leckere Fischbrötchen und auf dem Heimweg fuhren wir noch am Schloss Steinhöfel vorbei. Dieser Bau und der Park sind wirklich ein Kleinod und ich war wieder begeistert. Man glaubt kaum, dass in einem so kleinen Ort so ein wunderschönes Schloss stehen kann. Es ist auf jeden Fall jederzeit einen Besuch wert.

20160904_150620_resized20160904_151750_resizedMontag war dann mit dem Frühstück schon wieder alles vorbei. Schwesterlein war noch fleißig im Garten und schaffte sich an einer Hecke an meiner Grundstücksgrenze. Hat sie wieder supertoll gemacht. Sie ist ein richtiger Spezialist für Heckenschneiden. Allerdings hatte sie wohl komplett übersehen, dass die Hecke auf dem Nachbargrundstück steht. Na gut, bis jetzt gabs keinen Ärger. Nur eben schade, dass sie trotz der guten Aktion von mir den richtig hoch erhobenen Zeigefinger bekam bzw. bekommen musste.

Urlaub!

Nachdem ich nun endlich von Februar bis Juni alles ergänzt habe, muss ich noch den Juni abschreiben und den Sommer beschreiben. Es ist viel passiert. Meine tolle “Rasenmähergarage” ist so gut wie fertig und ich hatte wunderschöne Sommertage auf dem Grundstück – mit viel Besuch und tollen Begegnungen.

Morgen gehts nun für ein paar Tage in die Sonne. Ich fliege nach Teneriffa und werde mir ein paar Tage Ruhe, Sightseeing, Strand und Mee(h)r gönnen – ich freu mich sehr.

Irgendwann in den kommenden Wochen ziehe ich dann wieder rein in die Wohnung und werde sicher vieles aufarbeiten, was im Sommer so liegengeblieben war. Auch den Blog und sicher auch ein paar Urlaubserinnerungen und vor allem Fotos.

Bis bald!

Medientreff in Duisburg

Nach einem kurzen Arbeitsaufenthalt in Eisenhüttenstadt besuchte ich eine Bekannte aus unserer Peru-Reisegruppe. Wir schwatzten eine ganze Weile und sahen uns die Reisebücher an. Es war wieder schön, so wie in besten Peru-Urlaubstagen!

Anschließend verabredete ich mich noch auf ein Eis in Eisenhüttenstadt. Wir schwatzten noch fast bis 10 Uhr abends.

Am 3. Juni begann der Medientreff des DJB in Duisburg. Ich hatte mich entschlossen, doch besser mit dem Zug zu fahren. Ich hatte einfach keine Lust auf Staus auf der A2.

Als ich schnell noch in den Garten fahren wollte, um noch ein paar Sachen zu holen, wunderte ich mich, dass es im Bungalow so zischte. Erschrocken sah ich, dass im hinteren Bungalow-Teil ca. 3-5 cm hoch das Wasser stand. Was war das? Die Leitung hinter der Toilette leckte schon wieder und es flossen Mengen an Wasser durch den Bungalow. Ich stellte so schnell wie möglich das Wasser ab. Glücklicherweise schien es noch nicht Ewigkeiten zu laufen, es waren grad etwa 3 m³ durchgelaufen.

Dennoch, das Bad, die Küche und das ganze Schlafzimmer stand komplett unter Wasser. Die Schuhe schwammen sogar durch den Bungalow.

Als ich die Tür hinten öffnete, gab es eine richtige „Flutwelle“ raus aus dem Bungalow. Zunächst „kehrte“ ich das Wasser noch raus aus dem Bungalow. Der Teppich im Schlafzimmer war jedoch komplett im Wasser. Es blieb mir nichts anderes übrig, als ihn komplett rauszureißen. Damit war meine ganze Planung für den Tag über den Haufen geworfen. Ich war völlig verschwitzt, als ich dann so langsam das Gefühl hatte, „Ordnung“ in das Chaos zu bekommen.

Ich schaffte es gerade noch, zur Erfrischung schnell mal in den Pool zu springen  – Duschen ging ja nicht. Dann fuhr ich los zum Zug. In den kommenden Wochen werde ich allerhand Arbeit haben.

Zunächst hatte ich mich am Abend zum Sushi-Essen in Düsseldorf verabredet. Ich traf meinen freund Pit und wir gingen ins Nikko. Davon abgesehen, dass es dort sündhaft teuer ist, war es wieder nett, ein paar Stündchen zu schwatzen. Ich fuhr dann zur Sportschule in Wedau und saß noch ein Stündchen beim Radler mit den Kollegen zusammen.

Am nächsten Tag gings zum Sportinformationsdienst (SID). Ich freute mich darauf, meinen Kollegen Leuchtenberg dort wieder zu treffen. Wir hatten jahrelang eine sehr gute Zusammenarbeit und es liegt in der Natur der Sache, dass ich kaum noch Kontakt hatte.

Es ist schon beeindruckend, wenn man so Hintergründe erfährt. Der SID hat „nur“ 50 Redakteure an den Standorten Köln, Frankfurt, Hamburg und Berlin, dazu Mitarbeiter im Unterbau und weltweit weitere Mitarbeiter. Zur Fußball-EM werden allein 27 Redakteure vor Ort in Frankreich sein und zu Olympia 25 und weitere Techniker.

Wir waren im Konferenzraum, in dem Mterhohe Regale standen mit vielen Bänden Archiv. Ich hab mal durchgezählt. Es sind ca. 630 Bände Archiv aus den letzten Jahrzehnten bis ca. 1995, jeder Band umfasst ca. 500 Seiten. Also 315.000 Seiten Archiv.

Christoph Leuchtenberg gab dem DJB auch wertvolle Tipps für die zukünftige Arbeit. Manche Frage dazu verblüffte mich etwas, da ich das jahrelang genauso praktizierte und nach jeweiligen Absprachen immer so lieferte. Aber als ich erfuhr, dass mein Nachfolger nach fast vier Jahren nun das erste Mal Kontakt zu ihm hatte, wunderte mich gar nichts mehr. Die Lücke nach mir scheint noch größer zu sein, als ich mir je vorgestellt hatte.

Danach spazierten wir am Rhein entlang zum Olympiamuseum. Dort hatten wir eine gute Führung und es war für mich sehr interessant. Enttäuscht war ich jedoch, dass bei einem Deutschen Olympischen Museum eigentlich sehr einseitig ausgestellt wird. Die DDR-Athleten fehlen fast alle. Eine Bemerkung zu Uwe Hohns Weltrekord im Speerwerfen von deutlich über 100 m, Katarina Witts zweitem Olympiasieg, zwei Ausstellungsstücke von Karin Janz und in einem Film einen superkurze Sequenz zu Roland Matthes – das wars. Auf meine Frage danach antwortete der Mitarbeiter etwas irritiert, dass ja was da wäre und stimmt, die DDR-Sportler waren ja auch deutlich erfolgreicher. Gut, dennoch wars interessant.

Immer wieder regnete es zwischendurch, wir hatten jedoch auch Glück, dass der Regen meist dann da war, als wir im Trockenen sein konnten.

Abends saßen wir noch ein Stündchen im Seminarraum und werteten den Tag aus und tranken noch ein Radler gemeinsam im Kneipchen.

Am Sonntag noch einmal zwei Stunden Diskussion zu Olympia und der Öffentlichkeitsarbeit. Trotz mehrerer Hinweise am Vortag beim SID ist das Verständnis für die DJB-Spitze überhaupt nicht zu erkennen, was für die Agenturen wichtig ist und wo man ansetzen könnte, um eine bessere Medienarbeit zu betreiben. Für mich wiedermal ein Hinweis, dass mein Schritt vor vier Jahren genau richtig war. Ich wäre auch mit weiteren enormen Anstrengungen nicht weiter gekommen in meinen Bemühungen um eine professionelle Arbeit. In diesem Jahr gibt es ja nicht mal mehr eine Pressekonferenz vor Olympia. Von den Medientagen, die ich mit großem Erfolg eingeführt hatte, ganz zu schweigen. Die finden schon seit vier Jahren nicht mehr statt. Die neue Olympiaseite wird nett, aber gerade die großen Sportlerportraits mit vielen Infos über die Athleten gibt es nicht mehr. Davon waren einst zu Olympia 2008 und 2012 die Pressevertreter besonders angetan.

Enttäuscht war ich von der sehr diffusen Erzählerei über Olympia. Wir hätten uns alle gewünscht, dass es einige Infos zu den Nominierungen gibt. In der neuen Seite standen eh die Athleten alle drin und die Spatzen pfiffen es bereits von den (Facebook-)Dächern. Da war es wieder, das Vertrauen zu den eigenen Leuten. Man hätte ja durchaus eine „Sperrzeit“ der Infos für uns geben können. Aber Hintergründe und mehr wären gut gewesen für so manche Argumentation.

Schwamm drüber.

Auf der Heimfahrt schrieb ich endlich den Blog weiter. Es war entspannend in der Bahn. Außerdem lernte ich tolle Leute kennen. Unter anderem eine  Iranerin, die in Bochum mit einem Deutschen verheiratet ist und die in Cottbus ihre Doktorarbeit schreibt. Eine Begegnung der äußerst herzlichen Art.

Canaletto, Frauenkirche und Gil Shaham – Dresden pur

Recht kurzfristig fragte mich meine Freundin, ob ich am Samstag mit nach Dresden käme. Klar doch!

Wir fuhren Samstagvormittag hin, hatten einen vorbestellten Parkplatz im Parkhaus an der Frauenkirche und genossen diese herrliche Stadt bei schönstem Wetter.

Heute war auch Singende Stadt. Musik sollte an jeder Ecke zu hören sein. Wir kamen gleich auf dem Vorplatz der Frauenkirche in den Genuss. Ein Pianist spielte auf einem weißen Klavier, dazu manchmal noch ein Trompeter und dann die herrlichsten Stücke. Von der Ballad pour Adeline über Haleluja bis zum Time to say good bye – es war eine wunderschöne stimmung.

Nach einem Käffchen, dazu ein Duckstein, und einer kleinen Stärkung wurden wir mit dem Christopher Street Day überrascht. Es war eine schöne Stimmung über die Augustus-Brücke.

Bei der Suche nach dem Canaletto-Blick haben wir dann doch eher aufgegeben und haben lieber die etwas nähere Betrachtung genossen.

Halb 3 war dann die Führung in der Semper-Oper. Frau Gräfe schockte uns bereits nach fünf Minuten. Stotternd und kaum zu einem Satz geradeaus in der Lage bedeutete sie uns, warum wir eigentlich mitschreiben. Das wäre nicht erlaubt und außerdem lenke sie das ab. Sie kann sich nicht konzentrieren. Und das vor der ganzen Gruppe. Damit tat sie sich tatsächlich keinen guten Gefallen. Fassungslos starrte ich sie wohl an. Meinte sie mich? Darf ich nicht mal Zahlen und Fakten mitschreiben? Meine Freundin war völlig konsterniert. So etwas war ihr wohl als Journalistin noch nie auf der ganzen Welt passiert. Die Gruppe hat sich amüsiert und sich voll mit uns solidarisiert.

Am Ende der Semperoper entschuldigte sie sich für ihr Auftreten. Ärgerlich wars trotzdem. Zahlen und Fakten kann ich mir einfach nicht merken, da schreib ich schon ganz gern mal was auf.

Aber nun einfach mal ein paar Dinge zur Semper-Oper aus meinen fragmentarischen Mitgeschreibsel. 😉

Bereits 1841 erbaute der Architekt Gottfried Semper das wohl schönste Opernhaus der Welt. Schon 30 Jahre später brannte die Oper aus. Ursache war die Reparatur an den Gasschläuchen der Gaslaternen. Der zweite Aufbau erfolgte unter der Leitung des ältesten Sohnes Manfred Semper. Er plante auch den Theaterplatz davor.

Am 13. Februar 1945 fiel dann die Semperoper zum zweiten Mal einem Flammeninferno zum Opfer, als die Bombardierung von Dresden stattfand. Es gab starke Beschädigungen, jedoch blieb die äußere Fassade wie fast von einem Wunder  weitestgehend bestehen. Auch Goethe und Schiller am Haupteingang sind noch die Originalfiguren. Die Dresdner Bevölkerung sammelte 1,5 Millionen Mark zum Aufbau ihrer Semperoper. Damit konnte die Semperoper am 13. Februar 1985 wiedereröffnet werden mit dem Freischütz von Weber.

Interessant waren einige Details. So ist  z.B. die Täfelung im Innengang kein richtiges Holz sondern eine sogenannte Bier-Lasur-Malerei. Es war eine enorme Arbeit, damit die Maserung des Holzes weitgehend nachzugestalten.

Die Bilder an den Decken des Foyers wurden z.B. in Werkstätten gemalt und dann an die Decke gebracht. Auch sind die Kronleuchter alle nachgebaut worden. Dafür gab es lediglich schwarz-weiß-Fotos.

Die Bühne umfasst mittlerweile eine Größe von 1700 m² Fläche. Es gab viele Welturaufführungen in der Semperoper. Rienzi, Tannhäuser von Wagner, auch der Rosenkavalier erlebte hier seine Erstaufführung.

Im großen Theatersaal wurde ein wunderschöner Kronleuchter aufgehängt. Er wiegt ca. zwei Tonnen. Es gehen ca. 1300 Zuschauer in den Saal und in den Orchestergraben passen etwa 80 Musiker.

Die Semperoper ist immer wieder beeindruckend. Zwar haben wir leider nicht mehr gesehen als ein normaler Veranstaltungsbesucher. Das habe ich sehr bedauert, da ich mir eigentlich erhoffte, etwas mehr zu sehen, wenn man schon eine besondere Führung bucht. Aber dennoch wars schön.

Dann gingen wir noch auf geführten Altstadtrundgang. Zunächst besuchten wir den Zwinger. Dieser Gebäudekomplex fasziniert immer wieder. 700 Skulpturen gibt es im Zwinger. Erstmals war ich nun jedoch im Nymphenbad. Dies ist der besterhaltendste Teil des Zwingers nach der Bombardierung.

Anschließend besuchten wir das Dresdner Residenzschloss. Das Schloss wurde bereits um 1300 erbaut. Der kleine Innenhof wurde komplett überdacht. Dazu wurde er mit einer 84 Tonnen schweren Stahlkonstruktion überdacht und erhielt ein Glasdach. Der große Innenhof, in den wir einen Blick werfen durften, hat mich sehr beeindruckt. Eine ganz besondere Malerei wurde dort angewandt.

Der letzte Punkt der Führung war die Frauenkirche. Bereits über 1000 Jahre lang ist dieses Gebäude bereits eine Kirche. Im 18. Jahrhundert wurde daraus eine barocke  Kirche gebaut. Nach der Bombardierung stand die Kirche viele Jahrzehnte als Ruine inmitten der Stadt und war ein Denkmal. 1990 gab es einen Aufruf an die Dresdner, Spenden für den Wiederaufbau zu sammeln. Es kamen zwei Drittel der Bausumme als Spende zusammen.

Abends hatten wir das Glück, ein Konzert in der Frauenkirche zu hören. Das Singapore-Orchestra spielte mit Gil Shaham. Es war ein Traum! Gil Shaham auf seiner Stradivari spielte Mendelsohn-Bartholdy. So weine weiche Geige habe ich selten gehört. Dazu das weltmännische Auftreten des Künstlers. Ich habe noch nie einen Solisten mit solch einer starken Führungsrolle im Orchester erlebt. Es war ein tolles Konzert.

Dazu etwas neues von einem Asiatischen Komponisten, …

Der Sommer naht!

In den darauffolgenden Tagen war ich im Garten. Meine Freunde kamen und wir haben ein bisschen gearbeitet, gespielt und die Sonne genossen.  Auch den Schuppen haben wir abgerissen. Da kommt ein richtig schöner neuer Schuppen hin, in dem ich die Tischtennisplatte und die Rasenmäher unterbringen kann.

Auch meine Freundin kam am Sonntag  noch kurz mit ihrem Freund auf einen Kaffee vorbei.

In der darauffolgenden Woche war für mich mal Kinotag. Mit einer lieben Bekannten schaute ich mir das Dschungelbuch in 3D an. Es war soooo schön gemacht! Warum geh ich eigentlich so selten ins Kino?

Am Wochenende waren Bauen angesagt und am Sonntag holten wir große Gitterboxen bei Ludwigsfelde, die ich für mein Holz brauchte. Es ist toll, dass ich das kleingehackte Holz nicht mehr  stapeln muss und einfach so in die Box reinpacken kann.

Auch einen Mädelsabend organisierten wir. Meine Freundin erwägt doch tatsächlich, mit nach Australien zu kommen! Dafür mussten wir uns wenigstens mal grundsätzlich abstimmen. Bei einem Glasl Wein schwatzten wir lange in die Nacht, ich schlief bei ihr im Haus und fuhr morgens auf kurzer Tour zur Arbeit.

Hochzeit in Salzburg

Nun kam DAS Wochenende des Jahres!

Mein Sohni heiratet! Aber der Reihe nach.

Mittwoch fuhr ich nach Nürnberg. Stürmische Begrüßung durch Enketochter, aber Nichtbeachtung durch den Enkel. Nanu?

Im Vorfeld sagte Schwiegertochter bereits, dass die beiden zu Papa wollten und Omas Urlaub wohl schnuppe sei. Hmmmm, was war da nur?

Irgendwann nach zwei Stunden umschwirrte mich Enkelsohni wie  normal und  sei nichts gewesen. Auf meine vorsichtige Frage, wer denn am nächsten Tag mit mir mitkomme, kam ein selbstverständliches „Ja, ich komme mit!“ Enkeltöchterchen dagegen fast ein klein wenig trotzig: „Ich bleib bei Mama!“ Basta!

Am nächsten Morgen sah das aber ganz anders aus. Selbstverständlich packten beide ihre Sachen und saßen im Auto. Urlaub, wir kommen! 😉

Trotzdem ich mit den Kids über drei Stunden unterwegs war, verging die Fahrt schnell wund war kurzweilig. Nach einem Filmchen gabs erst mal Picknick mit Eis von McDonalds und dann trällerten wir lautstark viele Lieder einer CD mit.

Am Hotel gabs erst mal große Freude über einen tollen Spielplatz – und wir hatten ein schönes Zimmer. Erstaunter Ausruf meines Enkels gleich beim Reinkommen: „Hier ist ja sogar ein Fernseher!“ Und amüsanterweiswe hatte er die Fernbedienung schon nach wenigen Sekunden im Griff. Mit Fünf!

Die Beiden saßen lümmelnd auf dem Bett und schauten: Fußball!

Wir fuhren jedoch erst mal zurück nach Freilassing zum Kaffee und Grillen zu Sohni. Nach Gute-Nacht-Geschichte und Serienfilmchen schliefen die Beiden schnell ein und ich war noch bei der geschwisterlichen „Balkonparty“ bei meiner Nichte im Zimmer.

Freitag, 6. Mai 2016

Den Freitag ließen wir ruhig angehen. Nach dem Frühstück spielten die Kids mit Freude auf dem Spielplatz, ich genoss ein Käffchen auf der Terrasse.

Und dann der Vorschlag: „Ich will mal auf den Hochzeitsberg fahren!“ Tolle Idsee!

Wir fuhren zur Zistelalm, schauten uns alles genau an, wasw uns sam Samstag erwarten würde und fuhren nach einem Mittagessen noch auf den Gaisberg bis hoch auf den Gipfel. Dort starteten gerade viele Paraglider. Es war sehr interessant und die Kids waren kaum wegzukriegen. Dazu herrliches Wetter, es war sehr entspannt.

Bei der Rückkehr zum Hotel war dann bereits Opa da und Uroma. Die Kids beschlagnahmten ihn und den Spielplatz.

Zum Abendessen gabs Familientreffen. Sogar meine Eltern kamen. Mutti war total gut drauf, es war eine Freude. Die beiden haben ja sogar öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Sie waren bereits auf der Zistelalm im Hotel und fuhren am Freitagvormittag mit dem Bus zum Mirabellplatz. Am Abend kam dann der Vorschlag, dass sie zur Trauung nicht abgeholt werden müssten, mit dem Bus klappe es doch richtig gut und sie brauchten nur eine Rückfahrt nach der Trauung.

Samstag, 7. Mai 2016

Samstag hieß es dann Zimmerräumen, alle anziehen, Sohni kam und die Kids freuten sich riesig, dass ihre Eltern da waren.

Wir fuhren zeitig zum Schloss Mirabell und genossen dort den schönen Garten, diese tolle Marmortreppe und warteten auf die Trauung. Sohni und seine Braut waren ein wunderschönes Paar und strahlten um die Wette.

Brautpapa führte dann seine Tochter herein und übergab sie Sohni – es war bewegend!

Die Trauung war sehr herzlich. Aber dann gabs doch einen Moment, wo wir die Luft anhielten und ich doch etwas verunsichert war. Der Braut versagte die Stimme beim „J a-Wirt“. Aber Sohni hats gehört und auch der Standesbeamte.

Danach Gratulationen und Spalier beim Herausgehen. Seifenblasen – tolle Bilder! Die Braut kam doch tatsächlich ohne Probleme mit dem Kleid in den Lotos rein- das Auto war schön geschmückt. So ein Cabrio hat schon was!

Wir trafen uns alle unten an der Auffahrt auf den Gaisberg und los gings mit Büchsenklappern, Hupen und langem Korso nach oben.

Und dann der filmreife Empfang!

Kleiner Teich, große Holzterrasse und weiß gedeckte Tische – von dort ein herrlicher Blick auf schneebedeckte Berge und grüne Almwiesen. Natürlich musste sich das Brautpaar erst mal schaffen. Nach Brot und Salz mussten sie das Herz ausschneiden und Sohni seine Frau durchtragen. Der Sägebock stand auch schon bereit. Bei der Begrüßung der Gäste nutzte Schwiegertochter die Gelegenheit, um alle zu informieren, dass sie nun auch bald zu dritt sein werden. Im Oktober werde ich wieder Oma! 😉

Der Nachmittag verlief total ungezwungen im herrlichen Sonnenschein draußen. Nach vielen Fotos gingen wir dann erst kurz vor 6 rein. Der Raum war sehr schön dekoriert. Die Beiden hatten sich in der Vorbereitung viel Mühe gegeben und alles in zartgrün-weiß geschmückt – passend dazu der Brautstrauß, die Brautdeko und der Binder des Bräutigams.

Gleich zu Beginn gab es eine Überraschung. Mutti, die im September 80 Jahre alt wird, hat doch tatsächlich nach fast 40 Jahren das Akkordeon wieder rausgeholt – und sogar ein neues gekauft! Sie spielte „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“ mit eigenem Text. Wenn man sie so erlebte, konnte man nur den Hut ziehen. Ich war völlig baff, dass sie sich da noch mal rangetraut hat. Es wurde ihr auch mit großem Applaus honoriert.

Toll war die Geschichte mit dem Gästefragebogen. Vor allem die Auswertung, die Sohni total witzig rüberbrachte, war klasse. Die Fragen waren allerdings auch gut. Irgendwelche sinnigen und unsinnigen Fragen über die Gäste sollten alle ins Gespräch bringen – es hat auch durchaus gut geklappt.

Viele kleine Aufgaben gab es für das Brautpaar, unter anderem das Schuhspiel, bei dem die Beiden so manche Frage beantworten mussten und sich alle amüsierten.

Ein emotionaler Höhepunkt war dann noch das Steigen der Leut-Luftballons in den nächtlichen Himmel zur Musik von „Power of Love“.

Die Hochzeitstorte schnitten die Beiden mit Raffinesse an. Die Hände lagen nebeneinander am Messer 😉

Ab kurz nach 22 Uhr durfte sich dann endlich der DJ schaffen. Und wir tanzten durch. Bis zur Sperrstunde halb 2 gab es keine einzige Tanzpause. Beeindruckend für mich war, dass die Großeltern des Brautpaares bis zum letzten Augenblick mitmachten und auf der Tanzfläche „rockten“. Selbst beim Sirtaki tanzten die beiden Mamas kräftig mit.

Nach dem Aufräumen der Disko-Anlage fielen wir dann totmüde ins Bett. Die Kids ließen uns glücklicherweise morgens bis halb 9 schlafen.

Es war eine wunderschöne Hochzeit und alle Mühen in der Vorbereitung haben sich gelohnt!

Auch das Buch, das ich unter Mithilfe aller Gäste gestaltet habe, kam gut an. Unser Mama-Bilder-Vortrag war auch schön geworden.

Nach einem trödeligen Morgen auf der Alm fuhr ich dann wieder nach Berg. Dort trafen wir uns alle noch einmal. Auch meine Eltern nutzen die letzte Gelegenheit vor dem Umzug der Familie nach Stuttgart, sich noch einmal das Haus anzuschauen.

Mich hatte es jedoch schon wieder stark erwischt. Schnupfen und die Lunge! Es ist in diesem Frühjahr wie verhext und ich bin schon wieder für einige Tage zu Hause.

Schlechtes Gewissen…

Fast drei Monate habe ich nun nichts von mir hören lassen. Um es vorweg zu nehmen: es ist alles in bester Ordnung bei mir – ich hatte nur keine Zeit.

Die Hochzeitsvorbereitungen für Sohni haben viel Zeit in Anspruch genommen, dazu Lehrgänge, Urlaub – und mittlerweile fordert das Grundstück auch wieder allerhand von mir ab.

Aber der Reihe nach. Ich trage in Monatsbeiträgen alles seit dem 9. Februar nach. Aber jetzt ist erst einmal die Fahrt nach Salzburg angesagt. Sohni heiratet am Samstag im Schloss Mirabell. Ich freu mich drauf!

Danach kommt alles hier ergänzend rein. Geschrieben ist es bereits, nur die Bilder muss ich noch auswählen. 😉

April

Der Monat begann mit einem Lehrgang in Ahrweiler – Social Media Kongress. Es war wie immer wieder superschön. Zwar nur zwei Tage und total vollgepackt, aber interessant, lehrreich und einfach toll. Ich quälte mich allerdings mit meinem Unwohlsein, Husten, Schnupfen und verkratzter Stimme. Hatte mir „Doping“ in der Apotheke besorgt und überstand die Woche mehr recht als schlecht.

Donnerstag furh ich noch rüber nach Bonn zu meiner Tante und Onkel. Freitag hatte ich eine entspannte Abreise. Ich schaute noch in Düsseldorf vorbei und wir genossen einen tollen Sushi-Abend. Am nächsten Tag reiste ich weiter nach Norden. Zunächst bummelte ich etwas durch Duisburg – das kannte ich überhaupt noch nicht. Aber ich war angenehm überrascht. Nun war auch noch Markttag im Zentrum, das belebt zusätzlich.

Wir wollten Skiurlaubs-Nachlese machen und hatten uns dazu verabredet. Bei einem schönen italienischen Abend – schließlich fahren wir an der italienischen Grenze Ski! – schwatzten wir viel und fingen gegen Mitternacht an, die Beatlesplatten raus zu kramen. Es war sooo gemütlich!

Die Heimfahrt am Sonntag war dann auch wieder entspannt. Abends dann noch ein letztes Winterfeuer in Rautenkranz. Es war gemütlich.

Jedoch bohrte noch immer das Unwohlsein in mir. Die Lunge, schlapp und Ko. Am Dienstag bekam ich endlich einen Termin bei meiner Ärztin – sie war selbst im Urlaub – und wieder mal die Diagnose: Bronchitis. Es folgten zwei Wochen zu Hause – ich wollte mich auch endlich mal auskurieren und nicht immer nur diese Schnellschüsse machen.

Als ich wieder einigermaßen fit war, begann ich mit den Gartenarbeiten. Glücklicherweise hatte ich mir jemanden zum Umgraben (und Holzhacken) genommen und war nun von dieser Last befreit.

Ein Wochenende verbrachte ich noch in Berg bei den Enkeln. Derzeit haben die Eltern doch allerhand mit dem Hausbau zu tun. Aber es geht vorwärts.

Am Samstag waren wir im Wölpiland, einem großen Indoor-Spielplatz. Zwar konnte Enkeltöchterlein mit ihrem Gips noch nicht so 100 %ig, aber sie fand ihren Weg, sich zu bewegen. Es war herzerwärmend, sie zu beobachten, mit wie viel Freude und Glück sie die Rutschen hinabsauste und häufig sogar allein hochkrabbelte. Aber dennoch war es für mich eine Herausforderung, Mäuschen überall hin zu tragen.

Am Sonntag war Kindergartenfest. Der Beginn war ein Gottesdienst. Enkelsohni bettelte uns, mitzugehen, die Kinder waren aktiv beteiligt. Es ist für mich immer wieder verblüffend, dass diese kleinen Kinder so einen Gottesdienst von über einer Stunde so ruhig und diszipliniert durchhalten, obwohl ja gar nicht viel geschieht. Für mich war vieles wieder ausgesprochen langatmig.

Am Nachmittag war das Kindergartenfest sehr liebevoll vorbereitet und aufgezogen. Der ganze Kindergarten voller trabbelnder Elternschuhe, es gab vielerlei zu essen und zu trinken und die Kinder hatten ihren Spaß.

Gegen Abend fuhr ich dann wieder nach Hause.

Etwas Besonderes gabs noch in der Woche. Wir hatten einen Gutschein zum Gambas-Essen – all you can eat. Berlin, Mitten im Zentrum auf dem Alex, das Restaurant „Knutschfleck“ – wie witzig – die Kellnerinnen kamen dort auch mit wippenden Petticoat-Röcken im 50er-Jahre-Stil. Und es gab Schüsseln voller Scampi mit Dip und Baguettebrot sowie einer Flasche Wein. Die fünfte Schale war dann aber doch definitiv die letzte. Danach ging gar nichts mehr. Nebenher lief eine Karaoke-Show mit amüsanten Beiträgen, aber auch einigen sehr guten Vorstellungen. Es war ein insgesamt sehr netter Abend.

Das kommende Wochenende war wieder vollgepackt. Am Freitag gabs die Geburtstagsparty einer lieben Kollegin zum 60. Es war total stimmungsvoll und schön. Ich war erst nach Mitternacht wieder zu Hause. Am nächsten Morgen musste ich raus zu einer Katastrophenübung. Diesmal habe ich das erste Mal als S5 gearbeitet. Es hat Spaß gemacht und es ist mir glaub ich auch ganz gut gelungen.

Abends dann noch Konzert in der Philharmonie. Diesmal kamen wir das erste Mal nicht mit unserer Masche des Schwerbehindertenausweises auf den Philharmonie-Parkplatz. Schade, man baut dort immer mehr Parkplätze ab und reserviert die Tiefgarage komplett für die Philharmoniker. Aber es gibt genügend Alternativen, auch mit einem zumutbaren Weg.

Sonntag wollte ich nach langem Ausschlafen einfach nur noch trödeln. Außerdem musste ich nun endlich eins der Hochzeitsgeschenke fertigmachen.

Der Monat ist noch immer nicht zu Ende. Endlich kam ein sommerliches Wochenende auf uns zu, an dem ich auch mal zu Hause bin und im Garten was machen konnte. Rasenmähen, Rasenkante setzen am hinteren Rand des Beets, Pflaumenbaum-Stubben absägen, Himbeeren pflanzen und meine Gladiolen und Dahlien einpflanzen. Ich habe in den drei Tagen alles geschafft! Naja, der letzte davon war ja auch der „Tag der ARBEIT“. 😉 Ich habe ihn im wahrsten Sinne des Wortes „gefeiert“.

Und nun bin ich erst mal sehr zufrieden und kann mich anderen Dingen im Garten widmen. Ich habe wieder einige Sommerprojekte in der Planung.

März

Anfang März war wieder Skiurlaub angesagt. Ich hatte ein Lehrgangsangebot in Ludwigsfelde und nutzte das am Freitag. Danach gegen Mittag fuhr ich los, war aber damit schon auf der Strecke. Bei Sohni in Nürnberg war schon mein Neffe, den ich am Samstag mit auf die Fahrt ins Skigebiet nahm.

Es war wieder eine entspannte Fahrt. In Bad Tölz noch schnell mal Prügel kaufen und ein Blick auf Kalvarienberg und Isar. Dann warf ich in Gedanken einen Geburtstagsgruß in Bad Heilbrunn und fuhr meine Lieblingsstrecke über den Kochelsee, Kesselberg, Walchensee und Seefeld. Es ist immer wieder schön. Und erst noch dieser Blick ins Inntal, von oben kommend. Das hat auch meinen Neffen sehr begeistert.

Im Kaunertal gabs die übliche freudige Begrüßung mit einem Obstler auf dem Balkon. Wir sollten wieder mal eine tolle Woche vor uns haben. Das Wetter war grandios, nur an einem Tag gabs viel Flockenwirbel. Dennoch wars hell und vormittags ließ es sich gut fahren. Die Schneeverhältnisse waren ideal – so bei ca. 3m und mehr Schneehöhe. Ich war wieder gut trainiert und war sehr sicher. Damit hielt ich auch eine recht hohe Geschwindigkeit aus. Es hat richtig viel Spaß gemacht.

Der Abschied vom Kaunertal fiel uns eine Woche später richtig schwer. Unser Skiurlaub ist mittlerweile Kult und unsere Rituale auch. Jeden Nachmittag gabs nach der letzten Abfahrt erst mal einen Jagertee, auf dem Balkon dann Apres Ski-Party mit Musik und Obstler, dann gings in die Sauna. Unser Abendessen war dann so reichlich und vielfältig, dass wir uns kaum bremsen konnten. Nur gut, dass wir uns am Tage so viel bewegt hatten…

Die Rückfahrt nutzte ich für einen Umweg zum großen Sohni. Ich war etwas berührt von seiner strikten Einladung, obwohl klar war, dass er die Bude voll hat und ich nicht übernachten konnte. Schnell klärte sich auf, warum. Er wollte mir etwas ganz Besonderes mitteilen. Naja, erst mal kam, dass sie ihre vorgezogene Flitterwochenreise ab Ostern nach Mexiko storniert haben. Da läuteten bei mir alle Alarmglocken. Der Grund bestätigte sich zu meiner riesengroßen Freude sehr schnell. Um den 13. Oktober ist wieder Oma-Alarm! 😉

Nach insgesamt 1995 km kam ich dann am 13. März wieder gut zu Hause an.

Am Wochenende drauf kamen die Eltern meiner zukünftigen Schwiegertochter zu Besuch. Wir haben uns noch zu vielen Dingen in Vorbereitung der Hochzeit abgestimmt. Ein schöner Frankfurt-Bummel schloss den Besuch ab.

Am Sonntag trullerte ich noch etwas in der Wohnung und ich genoss den freien Tag.

Darauf war Ostern. Ich hatte Oma-Dienst übernommen, damit die Kinder gemeinsam was am Haus bauen konnten. Am Freitag war Schmuddelwetter und wir vergnügten uns zu Hause. Wir haben Muffins gebacken und Ostereier gefärbt und viel gespielt. Viel ging auch nicht. Enkeltöchterlein hatte sich den Oberschenkel beim Trampolin-Springen angebrochen und trug Gips. Für mich war es verblüffend, wie schnell sie sich damit arrangierte und ihren Weg fand, sich fortzubewegen.

Samstag fuhren wir nachmittags zum Opa und übernachteten dort, da Sonntag für mich endlich mal Hausbesichtigung anstand. Auch waren wir zum Geburtstag im Verwandschaftskreis eingeladen. Ich war begeistert vom Haus und der Rest des Tages war auch sehr nett. Abend gings zurück nach Berg. Ich habe auch unkompliziert die Kinder ins Bett getragen bekommen und hatte noch den Montag mit ihnen.

Den nutzten wir bei recht schönem Wetter für den Tierpark Nürnberg. Es war ein toller Ausflug. Am meisten hat uns die Eisbären-Fütterung begeistert.

Am Nachmittag kämpfte ich mit Schüttelfrost und über 39° Fieber.

Februar

Vom 11.-14. Februar haben mich ganz kurzfristig meine Kinder und Enkel besucht. Es war das erste Mal, dass sie nach Hause in die Wohnung kamen, bisher waren sie immer im Garten. Es klappte alles wunderbar und Freitag hatte ich Omatag. Wir genossen ds herrliche Wetter und gingen in den Wildpark. Ich wusste gar nicht, dass wir so ein tolles Kleinod in Frankfurt (Oder) haben.

Das Besondere war eigentlich, dass die Rehe ganz frei herumliefen und wir gleich am Einlass Futter gekauft hatten. Die Beiden fütterten mit Freude und waren immer mittendrin zwischen den Rehen. Und das Wichtigste war dann noch, dass die Beiden unbedingt mal Bus fahren wollten. Also machten wir uns auf den Weg zur nächsten Haltestelle und fuhren ins Stadtzentrum. So einige Sachen machten die Kids dann doch neugierig. Die gläserne Brücke über die Straße zwischen zwei Einkaufszentren, die Rolltreppen und letztlich ein schöner Spielplatz.

Am Samstag gabs für Enkelsohni ein besonderes Erlebnis. Er durfte Radlader fahren – ganz alleine! Zumindest die Schaufel hoch und runter bewegen und kippen.

Abends waren wir noch beim Asiaten essen. Es ist toll, wie man mit zwei doch recht kleinen Kindern bereits gut und ohne Stress essen gehen kann. Ein Büffet ist aber auch etwas Schönes für Kinder.

Am 17. Februar wurde dann das Haus der Kinder aufgestellt. Es war faszinierend, dass innerhalb von 12 Stunden ein komplettes Haus steht. Sohni hat uns immer mit Bildern daran teilhaben lassen. In den kommenden drei Monaten wird es nun viel Arbeit geben beim Ausbau.

Vom 19.-21. Februar war ich dann in Meiningen bei den Eltern zu Vatis 83. Geburtstag. Es war das erste Mal, dass es zu einem Geburtstag recht entspannt zuging. Wir zogen uns zu 14:00 Uhr an und verließen nur mit Handtasche die Wohnung. Kein Kuchenschneiden oder Zig-Mal die Treppe sausen, um Tonnen an Kuchen, Geschirr und anderes runterzuschleppen. Kein Stress bei den Eltern und entspannte Ruhe im Miteinander. Es tat gut! Die Feier in der Gaststätte war ausgesprochen nett und wir hatten viel Spaß.

Danach raffte es mich allerdings wieder mal dahin – typische Ende Februar-Erkältung. Nachdem es mir wieder etwas besser ging, kümmerte ich mich endlich mal um meine Australien-Planung. Ich buchte mir die Englisch-Schule – und organisierte mir etwas, bei dem ich völlig aus dem Häuschen war. Silvester werde ich in der Philharmonic-Hall der Sydney-Opera verbringen! Ich habe mir eine Karte für die Opera-Gala gebucht!

Wohnungsputz, neue Brillen, Auto-Durchsicht – mit Bremsen hab ich fast 1000 € bezahlt!

Montag bekam ich noch Besuch. Mein Mann kam mit seiner Partnerin, er musste sich den Ausweis neu bestellen. Wir hatten ein nettes Kaffeetrinken am Nachmittag.

Aus der Ferne erfuhr ich, dass Enkelsohni im Krankenhaus liegt – Lungenentzündung mit hohem Fieber. Glücklicherweise schlugen die Medikamente schnell an und er musste nur zwei Nächte dort bleiben. Am schlimmsten war aber wohl der Papa gebeutelt, der seinen Sohni im Krankenhaus betreute. Die Nächte waren wohl grausam schlaflos.

Amüsantes am Rande…

Auf meiner alltäglichen Heimfahrt von der Arbeit entdeckte ich heute etwas Amüsantes. Vor mir fuhr ein Autofahrer aus Düsseldorf und hatte hinter dem Ortskennzeichen die Buchstaben DR mit zwei Ziffern. Normalerweise messe ich so etwas wenig Bedeutung bei, aber beim zweiten Hingucken musste ich dann doch herzlich lachen. Das Kennzeichen hieß: D-DR mit einer Zahl. Und die Buchstaben waren auch auffällig nah aneinander geschrieben. 😉

Das Jahr rennt…

Es ist schon Anfang Februar, das Jahr rennt schon wieder mit mächtigem Galopp.

Ich hatte jetzt ungeplant und ungewollt zwei sehr lange Wochenenden. Vor zwei Wochen Mittwochabend beim Abtrocknen nach der Wanne ruckt es plötzlich im Nacken-Schulterbereich und alles war fest, verspannt, tat weh. Seit Wochen läuft der Antrag auf eine Computerbrille. Ich muss stets sehr hochschauen, um den ganzen Bildschirm erfassen zu können und habe seit einigen Wochen tüchtig Probleme mit dem Nacken- und Schulterbereich. Dazu hatte ich eine Schulung am Mittwoch, in der ich mich ständig verrenken musste, da bei uns die Technik sehr präsentier-unfreundlich eingebaut ist. Jetzt kam die Quittung für alles mit einem „Gewitter“, das legte mich lahm. Ich hatte richtig Angst, Bandscheibe? Hexenschuss? Offensichtlich bin ich noch mal glimpflich davongekommen. Donnerstag vier Spritzen in die Muskulatur, damit ich meine Schonhaltung aufgebe und sich alles entspannen kann, viel Wärme – nur gut, dass ich eine Rotlichtlampe habe – bis Sonntag ging es wieder und ich konnte zumindest die Arme wieder frei bewegen.

20160129_114006_resizedDennoch habe ich mein Peru-Buch begonnen, ich muss es bis Mitte Februar endlich fertig haben.

Mittwochvormittag hatte ich wieder eine Schulung. Diesmal habe ich andere technische Lösungen gefunden, um mich nicht wieder ständig verrenken zu müssen. Aber meine Nase begann zu kribbeln. Oh je, die ziemlich starke Grippewelle über Ostbrandenburg nimmt nun wohl auch mich mit?

20160129_114436_resizedDonnerstagvormittag glasige Augen, Antriebslosigkeit, schlapp – der Landrat „scheuchte“ mich vom Hof. Mein Bett war mir auch deutlich lieber, als im Dienstgebäude als Bakterienschleuder zu fungieren. Donnerstag und Freitag viel Schlaf, Samstag gings mir schon sichtlich besser. Ich hab den richtigen Zeitpunkt zum „Absprung“ geschafft und es wurde nicht so sehr schlimm.

web-BuchBis Samstagnachmittag hatte ich auch mein Fotobuch fertig bekommen. Nach Korrekturlesen und Korrekturrumbasteln an den Fotos gings ab ins Netz. Kleine Problemchen bei der Gutschein-Einlösung wurden durch den Kundendienst unkompliziert und schnell gelöst. Der Service bei Fotokasten ist wirklich supergut.

Für alle Fälle: Hier der Link zum Online-Buch

 

 

 

Am Sonntag genoss ich das herrliche Frühlingswetter draußen. Ich half, ein großes Stahlboot mit aus dem Wasser und auf den Hänger zu bugsieren. Ein bisserl abenteuerlich wars schon, so ca. eine Tonne Stahl zu bewegen. Aber mit nem ordentlichen Auto und später einer Seilwinde hat das zentimeterweise dann geklappt. Auf jeden Fall lag das Boot irgendwann auf dem Hänger und hat die Fahrt bis zur neuen Liegestelle gut überstanden.

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20160207_144844_resizedSelbst das Umdrehen des Bootes für die Winterlagerung hat mit dem Radlader locker geklappt. Bei dem vorangegangenen Muskelkraft-Versuch hatte sich das Boot vorher halb schlapp gelacht. „Was juckt es eine deutsche Eiche, wenn ein Wildschwein sich dran schubbert“ – nach diesem Prinzip war das Boot nicht einen Zentimeter zu bewegen gewesen.

20160207_165145_webNun geht die Woche wieder los und ich freu mich schon auf meine Enkel, die mich am kommenden Wochenende besuchen kommen.