1. Heidefest

In unserem neuen Fürstenwalder Ortsteil Heideland gabs das 1. Heidefest. Ich war in der Vorbereitung mit dabei und besorgte die Becher und Pappteller und holte am Nachmittag noch die  bestellten Brötchen.

Der Abend war sehr nett. Ich merke, dass ich mittlerweile doch bereits ne Menge an Heideländern kenne. Und ich hatte im Großhandel noch die kleinen Klopferlis gekauft und schnäpselte nun mit allen möglichen Bekannten auf das Heidefest.

Abends räumten wir noch mit auf. Die Zelte mussten alle noch in der Nacht abgebaut werden. Aber viele Hände und fleißige Mitstreiter ließen das Ganze in zeiner halben Stunde Geschichte sein.

Orientierung und Einkaufen

Derzeit stöbere ich immer wieder in Baumärkten und im Netz nach entsprechenden Materialien. Zur Orientierung waren wir am Wochenende in Zielona Gora in einem riesigen Baumarkt. Toom wirkt dagegen wie eine Spielzeugkiste.

Es war interessant, die Vielfalt zu sehen und die Preise vergleichen zu können.

Außerdem haben wir Steine besorgt. Es war ein Haufen Klinker gestapelt, wie viele das aber waren, das wussten wir nicht. Wir hatten uns ein Limit gesetzt pro Stück. Und beim Abschätzen gabs ne Verhandlungssumme. Die erhöhte ich dann doch noch etwas, weil es viiiel mehr Steine waren, als gedacht. Am Ende hatten wir drei Reihen auf dem Hänger, es waren so ca. 925 Stück und damit über drei Tonnen! Nun kann ich also auch eine schöne Terrasse aufbauen. 😉

Aber die Steinchen haben wir alle einzeln auf den Hänger draufgepackt und dann auch wieder einzeln runtergeladen. Innerhalb von zweieinhalb Stunden also sechseinhalb bis sieben Tonnen bewegt – zu zweit! Heute habe ich Muskelkater vor allem in den Brustmuskeln 😉

Geburtstag

Meinen Geburtstag feierte ich in diesem Jahr wie fast immer im Garten. Nach Kaffeetrinken, Grillen und viel Schwatzen entschlossen wir uns, das ganze getrocknete Grünzeugs, was auf einem großen Haufen lag, zu verbrennen. Es gab ein schönes Lagerfeuer und vor allem, wir blieben wirklich in den erlaubten Maßen von 1×1 m 😉

Viiiiel Arbeit

Ich habe mich nun doch entschlossen, für meinen Bungalow ein Stück Werterhaltung zu machen. Beim Holz gibt es immer mehr Schwachstellen, vor allem aber macht mir das Dach Sorgen. An der Schwachstelle zwischen den beiden Dächern ist es sehr gefährlich, da sich  das Wasser dort seinen Weg gesucht hat. Ich habe mir echt was vorgenommen für die kommenden Monate. Es geht rasant vorwärts und ich bin auf das Ergebnis gespannt.

Besuch zu Hause

Von Bayreuth fuhr ich noch zu meinen Eltern. Es war ein schöner Nachmittag und Abend gemeinsam mit den Eltern und meinem Brüderlein. Es gab wie gewünscht und für den Herbst schon als Pflicht ein besonderes Essen: Pflaumenknödel! Ich will ja nicht sagen, dass wir um die Wette futtern, aber wenn es schon mal diese Knödel gibt, dann auch reichlich!

Am Abend saßen wir in lustiger Runde und genossen wie gehabt Amarula. Meine Mama war ausgesprochen gut draufund wir hatten viel Spaß.

Nach schönem langen Ausschlafen gings nach dem Frühstück wieder nach Hause. Zunächst fuhr ich noch in Jena im Krankenhaus bei Schwiegermama vorbei. Ich war erschrocken, wie zerbrechlich und schwach sie wirkt und wie schlecht es ohr offensichtlich auch geht. Sie konnte zumindest reden, aber ein kleiner Toilettengang hatte sie körperlich so sehr angestrengt, dass sie immer wieder wegnickte. Ich war nur zehn Minuten bei ihr und ich konnte es kaum ertragen, wie sehr sie offensichtlich leidet.

Bayreuth

Nun ist es endlich soweit! Seit Monaten freuen wir uns auf die Wagner-Festspiele in Bayreuth. Nach sieben Jahren Bestellzeit haben wir Karten für die Walküre erhalten.

Meine Freundin hatte ein nettes B&B in der Nähe von Bayreuth bestellt und ich kam nach fünf Jahren wieder mal in eine Region, die mich emotional etwas forderte. Da fuhr ich doch tatsächlich nach Bad Berneck ab und kam auch richtig durch das Städtchen durch. Gleich in einem Ortsteil dann das Hotel. Wir fuhren dann doch noch mal rein nach Berneck und ich war traurig, dass dieser hübsche kleine Ort sehr verlassen wirkt.

Das Hotel Lindenmühle gibts noch, auch den Schuhladen 😉 Ich war echt geneigt, mir noch einmal diese schöne Ballerinas als Autofahrschuhe zu kaufen. Die hatten sie noch immer im Angebot, in mehreren Farbkombinationen und noch immer zum gleichen Preis. 😉

Dann gings zum Hügel nach Bayreuth. Das ist schon alles richtig auf Exklusivität gemacht. Soooo viele lange Abendroben der Damen und Anzüge und sogar Fracks bei den Herren habe ich bisher nur einmal im Leben, zum New Years Eve in Sydney, gesehen.

Alles war super schick, die Preise gelinde gesagt auch. Ein 0,2er Hugo oder Aperol kostete stolze 8,10 €! Beim Bier hat man mehr Masse bekommen, aber das 0,3er Radeberger war für 4,60 € zu haben! Na gut, sowas macht man ja nicht alle Tage und wenn man nur alle sieben Jahre Karten bekommt, muss man eben ein bisserl sparen. 😉

Die Aufführung war musikalisch grandios. Ich hatte mich wirklich noch nie so intensiv mit Wagner beschäftigt und war nun erstaunt, was für eine wirklich tolle Musik er geschrieben hat. Bisher war immer nur der Gedanke an viel, lang und schwere Musik.

Wir hatten tolle Plätze. Die Logenstühle sind gepolstert und sogar relativ weiträumig angeordnet. Wir saßen sehr mittig, es war alles schick.

Einzig und allein die Inszenierung rang mir immer mal Unfassbarkeit ab. Warum man die Walküre nun unbedingt mit russischen Arbeitslagern und Prawda und viel russischer Schrift dekorieren muss, das erschloss sich mir nicht. Zumal hier eh kaum einer die Schrift lesen, geschweige denn übersetzen kann. Heiner Casdorf eben.

ber naja, dafür gabs einige raffinierte Tricks mit Kameraeinstellungen auf Leinwand, um die verschiedenen Ebenen darzustellen, in denen das Stück spielt. Insgesamt vier Stunden Spielzeit, zwischen den drei Akten je eine lange einstündige Pause und frenetischer und langanhaltender Applaus. Es war ein tolles Erlebnis!

Dazu bestes Wetter – zumindest am Anfang. In der zweiten Pause zog sichs richtig zu und fing an zu regenen. Fulminanter Regenguss dann nach dem Ende. Wir schafften es dennoch zum Auto und fuhren vorsichtig zurück. Bei einem Glasl Wein ließen wir den Abend ausklingen.

Meine Freundin musste früh sehr zeitig los und ich genoss das Ausschlafen und das tolle Frühstück und fuhr dann in Richtung Meiningen zu den Eltern.

Besuch

Am Wochenende hatte ich Besuch – Skiurlaubsfreunde-Besuch in der Sommerzeit. Einfach Trullern und Schwatzen, Mojito am Feuer und Sonntagvormittag mit den Rädern los zum Brombeersammeln. Sonntagnachmittag gings zum Geburtstag ins Oderbruch. Es war wieder ein schönes Treffen, wie mittlerweile alljährlich im Sommer.

Übrigens werden die Bromberen so langsam immer reifer und ich bin ganz wild aufs Sammeln. Hab auch schon einige Gläser Marmelade gekocht. 😉

Hobby

In den letzten Wochen hatte ich wieder mal eine liebenswerte Nebenbeschäftigung. Ich habe das Häkeln wieder für mich entdeckt und habe Topflappen gehäkelt. Es macht sooooo viel Spaß! Mittlerweile hab ich bereits fünf Stück, 2x weiß-rot, 2x verschiedene Blautöne und Resterverarbeitung rot-weiß.  😉

 

Familie…

Den Müttern gehts gesundheitlich sehr schlecht.

Meine Mama hat eine ziemlich verschlossene Halsschlagader und konnte zwischen Pest und Cholera wählen. Entweder droht bei Nichtbehandlung kurzfristig ein Schlaganfall mit vielen Konsequenzen oder sie lässt sich operieren und da gibt’s einige Risiken. Zumal sie starke Diabetikerin ist. Sie entschied sich zur OP und hat sie super überstanden. Gleich danach wollte sie zwar gleich Bäume ausreißen, aber mittlerweile hat sich vieles eingespielt und sie geht vorsichtig mit sich um.

Meine Schwiegermutter hat es sehr hart getroffen. Bröckchenweise stellte sich heraus, dass sie einen bösartigen Tumor am Unterkiefer hat und dieser operiert werden müsse. Am ersten Krankenhaus-Abend stürzte sie heftig und hatte sich einen Wirbel gebrochen – also OP des Wirbels. Kurz danach Zahn-OP, um den Unterkiefer frei zu kriegen und untersuchen zu können. Die Konsequenz war eine nächste OP, bei der ein Teil des Unterkiefers herausgenommen wurde und Knochen der Schulter eingesetzt wurden. Sieben Stunden! Und das mit 83 Jahren! Ich war am ganzen Montag sehr unruhig und hoffte nur, dass die OP gut verläuft. Mittlerweile hat sie jedoch alles überstanden, ist Dienstag schon aus der Intensivstation entlassen worden und nun hoffe ich auf gute Genesung.

Wochenende!

Nach dem Norwegen-Angelurlaub gibt’s nun endlich wieder mal ein gemeinsames Wochenende. Wir genossen das lange Ausschlafen, das gemütliche Frühstück draußen im Garten, das Baden im Kanal, machten verschiedene kleine Arbeiten und sammelten zwischendrin noch erste Brombeeren am Wegesrand im Wald. Gegen Abend stromerten wir noch durch den Wald und suchten Pilze. Es gibt Pfifferlinge!

Mit einem Schirmpilz und zwei schönen Steinpilzen gab alles zusammen eine schöne Pilzpfanne als Ergänzung zu frischem Eismeer-Dorsch. Ein leckeres Abendessen!

Am Sonntag besuchten wir noch einen guten Freund, der nach einem Aneurysma erstaunlich gut durchgekommen ist. Es ist ein Wunder und wir sind sehr froh über seinen guten Gesundheitszustand.

Abends fuhr ich nach Hause, die frische Wäsche wollte ich noch vor dem Regen retten. Aber es blieb trocken.

Montag putzte ich noch das letzte kleine Beet und bin nun einigermaßen durch im Garten. Es ist ein schönes Gefühl! Allerdings wächst der Rasen bei unserem diesjährigen vielen Sommerregen unglaublich schnell, sodass ich eigentlich jede Woche mähen muss. Also ich brauche keine Angst um mangelnde Arbeit haben! 😉

Auf dem Heimweg von Beeskow hatte ich das große Bedürfnis, am Sonnenblumenfeld anzuhalten. Das herrliche Wetter, der Himmel und der Sonnenstand luden förmlich dazu ein.

 

Zeuthener See

Zunächst kam am Mittwoch mein Neffe wieder auf der Ostsee-Heimreise bei mir vorbei und übernachtete. Es war ein mistiges Regenwetter, aber wir machten es uns im Bungalow gemütlich. Zum Abendessen gingen wir zum Sushi-Essen. Lecker! Dummerweise verpasste ich jedoch das Bürgerforum Heideland. Das hatte mich sehr geärgert, weil ich ja doch die aktuellen Entwicklungen hautnah miterfahren möchte. Aber es war zu spät.

Schwesterlein schrieb am Donnerstagabend, dass sie ganz in der Nähe am Zeuthener See sei. Ob ich nicht kommen wolle? Die Idee war ja cool! Klar, ich machte mich auf die Socken und ging noch mal schnell im A10-Center rein, um 8 war ich in Zeuthen. Wir schwatzten zwei Stündchen und als es zu regnen anfing, fuhr ich wieder nach Hause. Es war lediglich ca. 35 km entfernt.

Die liebe Gesundheit!

Montag früh zog ich los zum MRT. Meine Halswirbelsäule sollte nochmal genauer geprüft werden. Ich hab ja immer noch die Schmerzen im Arm mit dem Kribbeln bis zum kleinen Finger. Die Ursachen sollten abgeklärt werden.

Da passierte mir doch echt ein Fauxpaux.

Die Schwester wollte die Überweisung. Ich war felsenfest überzeugt, dass ich keine hätte. Erst als ich in der Praxis um einen neuen Ausdruck bat, erinnerte ich mich. War mir das peinlich! Aber egal, im MRT musste man ja nur wissen, was man tun soll mit mir.

Halbe Stunde in der Röhre, es trällerte, ratterte, knatterte und klopfte. Ich fühlte mich fast wie im modernen Konzert. War schon lustig.

Danach gleich Auswertung. Der Neurochirurg kann natürlich so ein MRT locker „lesen“ und fand auch sofort die Wurzel allen Übels. 7. Halswirbel im Übergang zum 1. Brustwirbel, da gibt’s einen Bandscheibenschaden. Und genau die Stelle bewirkt meine Symptome. Nun kam die Entscheidung. Entweder OP mit guter Erfolgsaussicht und relativ wenigen Risiken oder konservativ. Ich hab mich vorerst fürs Konservative entschieden, ob das aber richtig ist? Ich werde mich noch beraten.

Es war mittlerweile nachmittags nach 1 und ich musste noch zum Blutabnehmen, weil am Dienstag die Darmspiegelung anstand. Die sollte ja ursprünglich im November sein, wurde immer weiter vorgezogen, weil Termine frei wurden und nun sogar von einer Woche zur nächsten.

Warum auch immer hatte der Arzt sofort angekündigt, dass er nicht krankschreibt. Aber wie soll man die Vorbereitung nur machen? Meine MRT-Planung sah eigentlich vor, am Nachmittag noch möglichst sechs Stunden zu arbeiten. Das fiel aber aus, weil ich ja noch einige Wege zu besorgen hatte und ab 16:00 Uhr Abführmittel nehmen musste. Okay, ich zu meiner Hausärztin, brauchte ja auch noch eine aktuelle Überweisung.

Wieder zu Hause gings los mit dem Trinken von einem Liter von einer zwar durchaus gut nach Zitrone riechenden Flüssigkeit. Die war aber so salzig, dass ich Mühe hatte, alles drin zu behalten. Erst abends nach 10 ging dann die große Rennerei los, für eine halbe Stunde, dann war ich durch und bin ins Bett. Am nächsten Morgen die gleiche Prozedur, bis 12 hatte ich zu tun. Ich war auf Abruf, deshalb konnte ich zu Hause mich ausruhen, zumal dieses Medikament schläfrig macht.

Lustigerweise fiel mir dann auf, dass ich beim Trinken – schließlich hatte ich viel Wasser verloren – alles wie ichs oben reinschüttete, innerhalb von wenigen Sekunden alles gleich unten wieder ankam, Keine Bremse, kein Hindernis, einfach nur Durchlaufen.

Irgendwann nach 3 bekam ich den Anruf, ich könne dann kommen. Halb 5 etwa gings in die Untersuchung. Ich war ganz mutig und ließ mir keine Beruhigungsspritze geben, damit ich alles mitbekomme. Der Arzt erklärte mir auch alles sehr gut. Es war echt interessant. Aber so ganz einfach ist das nicht, wenn man keine Beruhigungsspritze hat. Da der Darm aufgeblasen wird, drückt es mächtig im Bauch. Aber es war auszuhalten und ich war stolz auf mich, dass ichs durchgehalten hatte und viel gesehen habe. Und es war alles mustergültig, also Entwarnung für alle eventuellen Erkrankungen.

Mir gings gut danach und abends um 7 konnte ich dann endlich wieder was essen. Meine letzte Mahlzeit war ca. 36 Stunden her, Frühstück am Montag.

Ein Porsche im Heideland

Mitten im Beetputz am Freitagnachmittag kam ein Anruf. Mein Brüderlein! Ich hätte am Wochenende das beste Wetter von ganz Deutschland, ob ich zu Hause wäre? Ja klar! Und wenn mein Brüderlein kommen will, dann doch erst Recht!

Abends halb 10 überraschten sie mich, da sie sehr schnell durchgekommen sind. Erstmal ein Bad im Pool, Sitzen am Feuer und „Erwachsenengetränke. 😉

Samstag dann Ausschlafen und ausgiebiges, gemütliches Frühstück.  Danach fanden wir doch jeder was zum Arbeiten. Brüderlein „putzte“ das Nachbargrundstück, ich verkrümelte mich im Beet und seine Freundin half fleißig mit. Am Nachmittag war das Beet blitzeblank geputzt, das Grundstück auch, vieles war verbrannt, was noch manchmal unordentlich rumflog, wir wurden gerade zum Beginn des Gewitters fertig und konnten schnell noch mal in den Pool hopsen.

Den Regenguss nutzten wir zum Einkaufen, danach war zum Grillen schon wieder eine trockene Phase und ab halb 9 saßen wir wieder draußen am Feuer. Mittlerweile war auch unsere gemeinsame Skifreundin angekommen und wir verbrachten einen total lustigen Abend am Feuer. Dass da auch noch insgesamt 16 Mojitos dabei waren, darüber reden wir erst mal nicht 😉 Nachts um 1 sprangen wir alle noch in den Pool. Dass wir sicher das ganze Heideland unterhalten haben, davon wissen wir auch nichts.

Der Sonntag war total entspannt, vertrullert und erholsam. Wir genossen das schöne Wetter und ließen die Seele baumeln.

Bei der Abfahrt dann meine ganz große Verblüffung. Was war das eigentlich für ein schickes Auto da auf dem Parkplatz? „Ist das ein echter Porsche?“, fragte ich ungläubig. Lachendes „Ja“ als Antwort.

Freundin hat sich vor Jahren einen Wunsch erfüllt und sich ein Porsche-Cabrio gekauft. Also ein Roadster, nicht ein Auto, was man auch als Cabrio nutzen kann. Nein! Ein Cabrio, was man auch als Auto nutzen kann! ;-)))

So fuhr dann ein echter Porsche mit einem wunderbaren Sound von meinem Grundstück.

Es war wieder mal ein sehr schönes Wochenende mit Brüderlein und Freundin.

Radeln in Beeskow

Schon lange hatten wir eine Radtour vor. Wir drei Kolleginnen hatten uns vorgenommen, mal zu Alwine zu fahren. Nun machte das Wetter einen sommerlich guten Eindruck und wir trafen uns Mittwoch in Beeskow zum Radeln. Alwine ist eine hübsche Gaststätte mit einer Pension, die von zwei Herren sehr zuvorkommend und mit schönem Ambiente geführt wird. Der Weg dorthin geht über einen Radweg durch den Wald. Also bei heißem Wetter genau das Richtige.

Wir schwatzten, tranken einen Cappuccino und düsten wieder zurück. Es ließ sich echt schön fahren. Im Anschluss hopste ich mit meiner Kollegin, mit der ich öfter mal im Sommer ein Mittagsbad im See nehme, noch in unseren Stammsee und schwammen eine Runde. Was für ein schöner Sommertag! Und das mitten in der Woche, wo ich mal richtig dem Büro entfliehen konnte. 😉

Johannisbeeren, Johannisbeeren, Johannisbeeren…

Ich hatte in diesem Jahr ein bissel Pech mit dem Wetter in der Johannisbeerblüte. Der Frost kam und ich hatte nur ein paar Beeren, aus denen ich gerade mal einen Kuchen backen konnte und zwei Gläser Gelee kochen konnte. Meine Eltern aber wussten nicht wohin mit den Beeren, da Mutti auch noch im Krankenhaus lag und sie nicht verarbeiten konnte.

Zufällig fuhr jedoch mein Neffe an die Ostsee zu seinem Bruder und wollte bei mir Station machen. Eine gute Gelegenheit, die Beeren zu mir mitzubringen. Danke Vati fürs Pflücken eines ganzen Eimers Beeren!

Nach einem schnellen Poolhops und Eislecken in Hangelsberg machten wir Zwei uns dann über die Beeren und ich verarbeitete alle zu Gelee. Fünf Liter Saft hatten wir und damit 26 Gläser oberleckeres Gelee! In reichlich zwei Stunden war alles verarbeitet, das Gelee in den Gläsern und wir konnten uns ans Feuerchen setzen.

Der Besuch war nur kurz, am nächsten Vormittag gings für meinen Neffen weiter nach Rügen.

20 Jahre Oderflut

Schon seit Wochen laufen die Vorbereitungen zur Festveranstaltung zum 20. Jubiläum der großen Oderflut 1997. Ja, sooo lang ist das nun schon her, als die Bilder vom gebrochenen Damm in der Ziltendorfer Niederung um die Welt gingen, die Kühe auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Wasser im Kreis liefen, Busse bis kurz unterm Dach im Wasser standen und in Frankfurt der Buschmühlenweg nur noch mit Booten befahrbar war.

Freitag waren wir aber noch zu einer Geburtstagsfeier im Dorf unterwegs. Eigentlich wollten wir mal in die Pilze, aber die „Pilse“ haben wir dann eher woanders gefunden. 😉

Samstag fuhr ich dann nach Eisenhüttenstadt, wo in der Inselhalle die Festveranstaltung stattfand. Vorher war zwar auch noch ein Gottesdienst, aber das habe ich zugunsten von Ausschlafen und gemütlichem Frühstück weggelassen.

Die Veranstaltung war wirklich allererste Sahne! Das Polizeiorchester des Landes umrahmte, der Moderator war ausgesucht gut und die Gästeliste excellent. Neben unserem Ministerpräsident war auch unser erster Landesvater Dr. Manfred Stolpe da, alle drei bisherigen Landräte unseres Kreises nahmen teil, Minister Vogelsänger, Oberst von Kirchbach, der damals die Bundeswehr sehr souverän geführt hatte und viele andere waren als Gäste anwesend.

Mein Landrat hat eine sehr gute Rede gehalten. Da ist er wirklich sehr stark und bereitet sich akribisch vor – allerdings liest er immer ab. Der Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke redete und in einer Podiumsdiskussion kamen von Kirchbach, Vogelsänger und der damalige Landrat zu Wort. Insgesamt war es eine sehr ansprechende und würdige Veranstaltung.

Nach einer kleinen Stärkung gings für einen angemeldeten Kreis mit raus auf den Damm. Drei Kleinbusse mit MP, Umweltamt, Presse und weiteren Verantwortlichen bereisten den Deich vom Pegelhäuschen in Ratzdorf bis Eisenhüttenstadt. Es sind in den vergangenen 20 Jahren viele Millionen in die Deichsanierung geflossen und es war interessant und informativ, was insbesondere die Mitarbeiter des Landesumweltamtes zu berichten wussten.


Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, Landrat Rolf Lindemann und Minister Vogelsänger

Am Sonntag sagte sich überraschend meine Freundin an. Wir vertrullerten den ganzen Tag und sie blieb auch noch bis Montag. Es war ein schöner Tag mit viel Schwatzen und Baden.

Püppis Geburtstag

Von einer Freundin hat die Tochter Geburtstag und es ist wieder große Party. Töchterlein freute sich sehr über meinen Besuch. Sie hatte zehn Kinder eingeladen – Kindergeburtstags-Party pur zum 9. Ehrentag! Die vierjährigen Nachbarszwillinge nahmen mich voll in Beschlag, damit sie eine Betreuung im Pool haben. Es hat Spaß gemacht. Viel Spaß hatte ich bei den Staffelspielen und Fotografieren und etwas ganz Besonderes gab es noch. Wir stellten Seifen her! Es gibt dafür Seifen-Grundmasse, die wird erhitzt, bis sie flüssig ist – Mikrowelle sei Dank! – dann noch mit Lebensmittelfarbe und Duftstoffen versehen und in Formen gegossen. Zum einen gibt es spezielle Seifenformen aus Silicon, wir nutzten aber auch Pralinen- und kleine Kuchenformen aus Silicon.  Spaß hats gemacht! Und es sind echt schicke Seifenstücke entstanden, die besonders gut duften!

Aber es passierte natürlich, was so kommen musste. Pool, Nässe, Uhr abgetan – und schon blieb sie liegen! Das merkte ich erst am Abend zu Hause. Eigentlich war ich Sonntag dann schon auf dem Weg, um sie abzuholen, da kam der Anruf: Wir kommen mit den Motorrädern!

Es war ein schöner Nachmittag, bei dem es auch wieder das berühmte „Erwachsenengetränk“ gab. Kinder erlebe ich immer wieder, dass sie ganz begeistert von Mojito sind. Da ja statt Rum auch Sprudelwasser genommen werden kann, ist es für die Kinder sehr gut verträglich. Meine Enkel sind schon jedes Mal begeistert und wünschen sich abends ein „Erwachsenengetränk“, auch die Tochter meiner Freunde ist süchtig danach. Dazu gibt’s immer die passenden Glas-Haft-Figuren, damit auch niemand die Gläser verwechselt! 😉

Lustigerweise fuhren die drei weg und es blieb wieder was liegen. Diesmal aber das Handy! Es lag am Ladekabel und war einfach in Vergessenheit geraten. Da war guter Rat teuer! Nachtelefonieren geht ja eben nicht und das zweite Telefon meiner Freundin war irgendwo auf dem Motorrad verstaut. Sie hörte also nicht. Hinterherfahren war auch Quatsch. Zum einen gibt es viele Wege nach Rom und zum anderen hole ich mit dem Auto nie einen Motorradfahrer ein, der eh schon zehn Minuten Vorsprung hat. Also ist Warten angesagt und die Idee, sich dann mittig zu treffen für eine Übergabe. Aber es dauerte nur ein paar Minuten und schon röhrte ein Motorrad durch den Erikaweg. Ah! Er hats erkannt! Schnelle Übergabe und schon düste das Motorrad wieder los.

die Mietzis wachsen ;-)

Erst eineinhalb Wochen alt und die drei Katerchens sind schon soooo groß! Mittlerweile überragen sie die Handfläche schon längst und haben kleine Kullerbäuche vom vielen Trinken – Kleinkatz ist wirklich eine tolle Katzenmama.

Seit ein paar Tagen sind auch die kleinen Äuglein offen und das Zetern der kleinen Mietzen wird immer lauter.

Abends ist Katzenmama manchmal auf Mäusejagd und kommt nicht zur Nacht ins Körbchen. Also wird zugeschlossen und Mama muss draußen bleiben. Wenn ich morgens zur Arbeit losgehe steht sie aber schon erwartungsvoll vorm Haus und flitzt schon mal schnell in Richtung Babykörbchen. Sie ist dann immer sehr dankbar, dass ich sie reinlasse. Und gestern morgen mautzten die Kleinen schon etwas und erwarteten die Mama sehnsüchtig. Es ist schon ein richtiges Schauspiel – großes Kino!