viele Termine…

Dienstagabend hatte ich einen Arzttermin in Frankfurt (Oder). Da derzeit die Autobahn oft verstaut ist, fuhr ich „über die Dörfer“. Dort kam ich an ein wundervoll blühendes Mohnblumenfeld. Ich konnte nicht anders und musste einfach erst mal anhalten und fotografieren 😉

Diese Mohnblumen mit den weiteren bunten Sommerblumen geschmückt ist einfach eine Augenweide!

Beim Arzt ist alles okay und danach war ich noch verabredet mit meinen Sportlern zum Fotografieren. Es hat wieder Spaß gemacht, die Portraits zu fotografieren und weitere Bilder zu schießen. Allerdings war ich dann doch etwas erschrocken, dass die Sportler selber auch Fotos von diesem Shooting gemacht hatten und dann etwas aufgetragen in Facebook veröffentlichten.

Ansonsten gabs dann am Mittoch noch den Kreistag. Es wurden drei  neue Beigeordnete gewählt und die Vorschläge des Landrats akzeptiert. Ich bin gespannt, wer uns da in den kommenden Jahren „regieren“ wird. Zunächst gibts aber erst mal ein gutes Gefühl bei den Kandidaten.

Im Moment ist es total heiß hier. Sonne pur, Hitze und eben richtig Sommer. Ich wollte heute noch Rasen mähen und Hecken schneiden, damit dann beim Regen in den kommenden Stunden und Tagen alles schon wachsen kann. Aber das Wetter machte mir einen Strich durch die Rechnung. Es regenete schon am Nachmittag heftig. Schade! Irgendwie braucht der Garten durchaus mal einen größeren Einsatz.

 

 

Wieder mal Judo

Am Wochenende fanden die Deutschen Kata-Meisterschaften in Hoppegarten statt. Zum einen toll, dass wir als Landesverband wieder mal eine Meisterschaft ausrichten durften, aber grundsätzlich war es eine „One-Man-Show“ des Vereinsvorsitzenden. Diese Arroganz, alles allein zu können – und nebenbei auch keinerlei andere Hilfen anzunehmen war schon bemerkenswert. Seit Monaten bittet der Verband um Konzepte, um die Finanzierung abzustimmen, ich habe mehrfach gebettelt, für eine Vorberichterstattung Material zu bekommen, was mir bei einem Telefonat auch zugesichert wurde. Aber nix!

Aber gut. Die Meisterschaft ging recht reibungslos über die Bühne, nach außen war nichts von diesen Rangeleien zu spüren, also alles gut. Ich habe mich gefreut, dass ich mal wieder alte Bekannte getroffen habe. Hatte lange mit dem neuen DJB-Vize geschwatzt, wir kennen uns von vielen Wettkampffahrten, aber auch aus Vietnam, als wir in Nachbarressorts urlaubten. Als Ergebnis gibt es auch einen größeren Artikel im BJV-web, hoffentlich lesenswert. 😉


DJB-Vize Dietrich Schneider und Ex-Bundestrainer der Männer Detlef Ultsch

Ansonsten verlief das Wochenende ruhig und ich hatte aber immer das schlechte Gewissen auf der Schulter sitzen, da ich kaum zum Schreiben der ganzen Beiträge von den Wochenend-Veranstaltungen kam. Landesliga, Bundesliga, Kata-Meisterschaft, dazu internationale Wettkämpfe, Auszeichnungsveranstaltungen – ich hätte eigentlich das ganze Wochenende am PC sitzen müssen. Wollte ich aber nicht und muss ich auch nicht. Ich hab das schöne Wetter genossen, war Sonntagabend schön Baden im Kanal und begann entspannt die neue Woche.

Was für ein Konzert!

Am Mittwoch fuhr ich zunächst nach Luckenwalde. Ich hatte wieder Landes-Arbeitsgemeinschaft Datenschutz. Diesmal war es besonders interessant. Drei Referenten aus dem Ministerium des Innern und für Kommunales, der Städte- und Gemeindebund und unsere Aufsichtsbehörde äußerten sich in Vorträgen zur neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung. Es gibt noch so viel zu regeln und zu verstehen. Und ausgerechnet diesmal konnte ich nicht den kompletten Tag dabei sein.

Abends wollte ich in Köln sein und zum Konzert gehen. Trotz einiger kleiner Staus waren wir pünktlich, bezogen unser klitzekleines Dreierzimmer im Hotel gleich um die Ecke am Hauptbahnhof und fuhren nach einem schnellen McDonalds-Abendessen nach Deutz zur Lanxess-Arena.

Sicherheitskontrolle, rein – das ging alles wie am Schnürchen, ohne lange Wartezeiten. Es war top organisiert. In der Arena dann ca. 16.000 Zuschauer und 20:00 Uhr kommt DER Mann auf die Bühne, dessen Lieder ich so sehr mag – Phil Collins! Er humpelte am Stock – schon seit Jahren hat er Probleme mit seinem Bein. Deshalb gab er das gesamte Konzert auch im Sitzen. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Erschrocken war ich jedoch, wie alt er aussah. Immerhin ist er erst 66 Jahre alt. Aber diese Stimme! Phil Collins sang alles, was er als Solist an Top-Hits hatte, aber auch Genesis-Lieder. Es war Gänsehaut pur, als er „Follow me“ anstimmte. Aber auch Another Day In Paradise, One More Night und dann I Can Feel In The Air Tonight. In der ersten Halbzeit habe ich das Programm einfach genossen, saß mit Stauneaugen und bewunderte diesen Mann, der mit seinen Gebrechen noch so agil auf der Bühne sang. In der zweiten Halbzeit gabs dann kaum noch ein Halten. Alle in der Arena standen, sangen und vor allem tanzten mit bei seinen Hits. Es war eine grandiose Stimmung.

Begeistert war ich, dass sein gerade mal 16 Jahre alter Sohn Nick am Schlagzeug saß und in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Er hat das gesamte Konzert gespielt, auch einmal ein vielumjubeltes Solo, und sorgte für einen sehr emotionalen Moment des Konzerts. Er begleitete seinen Vater bei einem Song am Klavier.

Insgesamt war es eine tolle Show mit einem wunderschönen Bühnenbild, das ständig Farben und Formen wechselte. In der Begleitband waren tolle Musiker und Sänger für den Background. Ein Gitarrist erhielt sehr viel Aufmerksamkeit. „Gandalf“ – ein Mann, der lange weiße Haare hatte und dazu einen langen weißen Bart.

Die Lanxess-Arena leerte sich nach dem Konzert innerhalb von nur wenigen Minuten. Sie ist so gut gebaut, dass es zu allen Ausgängen sehr kurze Wege gibt und alle schnell raus kommen. Das hat mich sehr verblüfft.

Wir fuhren zurück zum Hauptbahnhof und wollten noch etwas trinken. Genau neben dem Bahnhof, direkt unterhalb des Doms fanden wir eine Gaststätte, die eine schöne Terrasse hatte. Wir machten es uns auf den Liegestühlen bequem und bestellten uns einen Cocktail. Mit Blick auf den Dom in einer herrlich warmen Sommernacht ließen wir das Konzert noch einmal Revue passieren und genossen die Atmosphäre.

Wir haben trotz der Enge im Zimmer gut geschlafen und nach einem schönen Frühstück zogen wir wieder los und fuhren zurück. Trotz des Feiertags in Nordrhein-Westfalen waren die Autobahnen nach anfänglichen ruhigem Fahren bereits auf der A1 schon ziemlich voll. Auf der A2 mussten wir durch viele Staus und brauchten somit ewig, bis wir wieder in Potsdam waren.

Grundsätzlich war es schon ein Wahnsinn, was wir Drei – mit meiner Schwester und Nichte – für zweieinhalb Stunden Konzert für einen Aufwand betrieben haben. Aber es hat sich gelohnt! Ich bin sooo froh, dass wir diese Gelegenheit genutzt haben und auch hatten, diesen Mann noch einmal zu erleben. Vielleicht hat er ja jetzt „Blut geleckt“ und gibt immer mal wieder Konzerte. Aber nach immerhin zehn Jahren waren es seine einzigen Konzerte in London, Paris und eben in Köln.

Birthday

Und wieder ist ein weiteres Jahr rum. Mein Garti wird nun schon 32 Jahre alt! In so vielen Jahren wächst so ein Grundstück schon richtig ans Herz. Mit einem Glasl Wein am Feuer genoss ich den Gedanken, nun schon 32 Jahre lang auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde sein zu dürfen.

Irrlandia

Während Sohni in Berlin war, hatte ich Oma-Nachmittag und genoss, mit den Kindern Irrlandia. Ich war noch nie dort und kannte nur die Begeisterung von vielen Kollegen und Bekannten. Nach einem tollen Nachmittag mit den Kids dort in diesem Mitmachpark kann ich das voll und ganz verstehen. Es ist sehr liebevoll und interessant gestaltet und die Kinder haben unzählige Möglichkeiten der Betätigung. Irrgärten in verschiedener Form, Rutschen, Wasserspielpark, Klettermöglichkeiten und vieles mehr bieten eine kurzweilige Zeit. Die Kinder waren begeistert.

Nach Einkaufen und Abendessen gabs noch ein SkipBo-Spielchen und vor allem ein „Erwachsenengetränk“ – leckeren Mojito! Dann fielen beide total müde ins Bett.

Mittwoch war für die beiden Enkel das Kinder-Turn-Sportabzeichen angesagt. Das absolvierten sie mit Bravour und schauten sich in den Berliner Messehallen noch viele tolle Sport-Shows an. Donnerstag hatte ich dann einen Tag Urlaub und bin wieder mit nach Berlin gefahren. Wir haben „Berlin uff Achse“ mitgemacht. An sieben Stationen am Kanzleramt, am Hauptbahnhof und am Kranzlereck, bei denen es kleine Sportaufgaben zu lösen gab, erarbeiteten wir uns Stempel. Am Ende gabs dann einen Turnfest-Pin. Der Spaß wars wert. Wir genossen die tolle Atmosphäre in Berlin, aßen Currywurst und gingen dann nochmal bis zum Brandenburger Tor. Auf dem Weg probierten wir im Nivea-Laden alle Tester durch, kauften einen Berlin-Magneten für Uroma und auf dem Rückweg bis Alexanderplatz nutzten wir zur Freude der Kinder Bus und Straßenbahn. Dann gings wieder nach Hause, es war unser letzter gemeinsamer Abend.

So eine Woche geht viel zu schnell vorbei. Aber wir hatten ja noch Freitag! Und da löste ich mein Versprechen ein, dass wir noch auf die Rodelbahn gehen. Die Kids hatten viel Spaß – und wir Erwachsenen auch 😉

Am Nachmittag gabs noch ein Eis und natürlich auch ein Erwachsenengetränk. Nach dem Grillen gings dann für die Vier wieder in Richtung Heimat.

Das Wochenende stand vor der Tür und ich wollte nur noch ausschlafen. Das klappte auch und dazu gabs noch große Putzaktion im Haus. Aber auch mal eine halbe Stunde in der Sonne chillen und die erste Erdbeertorte in diesem Jahr!

Internationales Turn- und Sportfest in Berlin

Zwei Nächte war ich allein und hatte Zeit zum Aufräumen bzw. Nachbereiten. Dann kam mein jüngerer Sohn mit Familie. Am ersten Abend ließ ich sie erst mal allein, ich hatte mein letztes Konzert der Saison in der Philharmonie. Da in Berlin sowohl Sportfest als auch Karneval der Kulturen war, waren wir unsicher, ob wir mit dem Auto pünktlich reinkommen. Wir entschieden uns fürs Zugfahren. Das geht ja ganz entspannt, aber wir hatten die Rechnung ohne unseren Wirt gemacht. Ausgerechnet diesmal ging das Konzert sehr lang und wir mussten doch tatsächlich nach einem wunderbaren Strawinsky mitten im Applaus bereits lossausen – wie ich das hasse!

Dabei war das Konzert wirklich toll. Abgesehen von einer Uraufführung von Thomas Adés, mit der ich musikalisch rein gar nichts anfangen konnte und es glücklicherweise auch nur sechs Minuten ging, gab es Mozart! Endlich mal wieder in der Philharmonie ein Mozart-Stück! Klavierkonzert – es war zauberhaft schön gespielt von Imogen Cooper, ein Ohrenschmaus!

Danach Strawinsky – ein kurzes Stück als Deutsche Erstaufführung – und dann Le Sacre du printemps, die Konzertvariante dieses Balletts. Es war wieder mächtig gewaltig und grandios von Sir Simon Rattle umgesetzt. Nur die Rennerei danach war nervig und völlig unpassend zum Abend.

Die Heimfahrt war unkompliziert, mein Auto stand in Fürstenwalde am Bahnhof und ich war noch vor Mitternacht im Bett.

Am Sonntag gings früh wieder rein nach Berlin. Unser Ziel waren die Messehallen. Die Kinder hatten dort Turnwettkämpfe und wir genossen die Turnfest-Atmosphäre. Es ist unglaublich, was dort so alles aufgebaut war, was es alles zu sehen gab und wie man das mit diesen Massen alles logistisch im Griff hatte. Die Enkelkids waren in der Kinder-Spielhalle kaum zu halten. Sie spielten und tobten mit einer wahren Ausdauer und mit viel Spaß. Die Eltern schafften sich am Reck und Barren und auf dem Trampolin bzw. am Schwebebalken und Boden. Was meine Beiden da in dem letzten Jahr trainiert haben, war schon echt sehenswert. Immerhin haben Beide erst mit über 30 mit dem Turnsport begonnen.

„Nebenbei“ schauten wir alle begeistert bei der Rhytmischen Sportgymnastik zu. Es ist faszinierend, wenn man diese Übungen mit den Bändern, Seilen, Bällen oder Keulen original und dann noch in Formation anschauen kann.

Wir ließen uns erst mit dem Ende der Veranstaltung aus den Hallen komplimentieren und fuhren mit der Bahn zurück bis Erkner. Es war so amüsant, wie Enkelsohni begeistert von seinem Idol Fabian Hambüchen schwärmte. Fabi ist für ihn der Größte. Er hatte ihn vor Wochen bei einem DTB-Wettkampf in Stuttgart gesehen und ist seitdem Fan von ihm. Eine Frau, die uns gegenüber saß, outete sich später, dass sie heimlich mithörte und fasziniert sei von der Begeisterung des kleinen Mannes für ein Sportidol. Etwas pikiert war Enkelsohni nur, dass er zur Verabschiedung von Fabi am Dienstag zur Stadionshow nicht dabei sein kann. Da hat er seine Eltern dann doch etwas beneidet.

Sonntag war Trullertag angesagt. Einfach Trödeln, am und im Pool sein, Spielen und Ausruhen. Abends kam dann die Strickleiter! Enkelsohni war schon ganz unruhig – und kletterte dann in rasantem Tempo die acht Meter in den Baum hoch, als sie endlich hing. Ich bewunderte die Eltern, wie sie – zumindest äußerlich – entspannt dem Treiben zuschauten. Sogar die vierjährige Enkeltochter ließ es sich nicht nehmen, die halbe Strecke hochzuklettern. Die Beiden sind richtig kleine Sportskanonen. Auch beim Fußballspiel war ich begeistert, wie gut die Beiden mit dem Ball umgehen. Da hab ich ja nun gar kein Talent. Füße und Ball passen bei mir überhaupt nicht zusammen. Vielleicht noch Torwart, aber mehr auf keinen Fall! 😉

Sohni und Schwiegertochter fuhren am Dienstag zum Olympiastadion und nahmen am der Turnfest-Gala teil. Die Bundeskanzlerin eröffnete und verabschiedete dann auch Fabian Hambüchen. 60.000 Mitwirkende gestalteten ein mitreißendes Sportprogramm und am Ende kam Überraschungsgast Udo Lindenberg. Mit Feuerwerk endete die Gala. Die Beiden waren total begeistert.

Himmelfahrt

Nach Jahren gibt es wieder mal ein echtes Geschwistertreffen, an dem wirklich alle teilnehmen. Es ist ja nun schon viele Jahre Tradition und wir zelebrieren das auch jedes Jahr.

Diesmal war nun Sohni mit Familie da, alle meine drei Geschwister mit den Männern bzw. Freundin und natürlich auch mein Neffe und meine Nichte. Es fehlten nur ein Neffe und mein Jüngerer mit Familie. Wir waren im Maximum zu zwölft plus Baby. Und das fünf Tage lang.

Es war witzig. Am Mittwochnachmittag habe ich mir doch tatsächlich einen Parkplan für das Grundstück überlegt. Schließlich hatten wir zwei Wohnwagen, zwei Wohnmobile und sechs Pkw unterzubringen. Nun kann ich ja wirklich nicht sagen, dass ich damit Probleme kriegen könnte, aber es sollte schon sinnvoll gestellt werden, damit auch jeder zu jeder Zeit raus kann. Es war dann ganz easy und die Autos waren ruck-zuck „verstaut“.

Das Wochenende war toll. Zumal das Wetter total mitspielte. Donnerstag bauten wir zunächst den Pool auf, Freitag gabs die obligatorische Fahrradtour nach Hangelsberg zum Eislecken und ansonsten war einfach Relaxen angesagt. Wir spielten viel unser neues Spiel Wizzard mit viel Freude und Spaß. Abends war immer Grillen angesagt. Thüringer Rostbratwürste, Fleisch und Grillkäse. Es gab leckeren Fisch – Eismeer-Dorsch, den sogenannten Skrei.  Und jeder fand seinen Ruhepol, egal ob mit Lesen im Liegestuhl oder Sonnen oder einfach Chillen in der Hängematte – oder Schäkern mit dem Enkel/Großneffen/Großcousin.

Abends saßen wir alle am Feuer und genossen leckeren badischen Weißwein oder Mojito.

Sonntagabend bzw. die meisten am Montagfrüh fuhren wieder los und wir hatten alle ein entspanntes und harmonisches Wochenende hinter uns.

Nur mein Neffe blieb noch bis Donnerstag, machte Sightseeing in Berlin und Potsdam und die Abende genossen wir beim Spielchen am Feuer.

Der Sommer beginnt…

Nun sind die Nächte endlich wärmer und ich kann draußen auf dem Grundstück bleiben. Es ist der pure Luxus für mich! Gerade mal fünf Minuten Arbeitsweg! Ich verändere nichts an meinem Lebensrhythmus, bin aber statt früher halb 9 nun schon immer halb 8 an der Arbeit. 16 Uhr hab ich bereits meine Nominalarbeitszeit hinter mir! Es ist unfassbar, wie viel Zeit ich plötzlich habe.

Im Garten schaff ich viel, es geht auch gut von der Hand. Und am Wochenende kommt Sohni mit Frau und meinem kleinen Enkel. Der ist sooo putzig! Er strahlt mich immer an und falls ich mal nicht schaue, fixiert er mich so lange, bis ichs merke und dann ist wieder das Strahlen im Gesicht. Auch plappert er nunmehr. Meist Mamama oder Papapa, manchmal kommt aber auch so ein Hmmma oder doch Ommma? Ich glaube, es ist Oma. 😉

Am Sonntag waren die Beiden zum Fürstenwalder Firmenlauf und es kam Sohnis bester Freund aus der Schulzeit mit Familie zu uns. Es war ein schöner Nachmittag mit viel Spaß und Freude.

An einem Abend hab ich Oma-Dienst, da die Kids nach Frankfurt fahren. Es macht Spaß mit meinem Enkel, die Zeit zu verbringen.

Nach einem Wickeln sieht er sein Fläschchen, dreht sich um und robbt ganz schnell die zwei Meter hin. So schnell konnte ich kaum schauen. Aber es klappt und ich freu mich schon diebisch, dass er nun die Welt erkunden wird und nichts mehr vor ihm sicher ist. Seine Eltern werden sicher auch eine wahre Freude daran haben 😉

wieder Arbeiten…

Meine Arbeitszeit brauchte ich in dieser Woche vor allem für die Vorbereitung der Katastrophenschutzübung am Wochenende. Wieder eine Übung gemeinsam mit Celle. Diesmal waren wir zum 25-jährigen Jubiläum die Ausrichter.

Mein Top-Shot: Feuerwehr – Dein großer Helfer!

Ich hatte viel zu tun mit der Presseinfo im Vorfeld, der Foto-Präsentation, der Vorbereitung des Gastgeschenks. Und es hat wieder Spaß gemacht, am Samstag die Presse zu betreuen, zu fotografieren und gute Bekannte wieder zu treffen. Für mich war vor allem der Nachmittag mit allen organisatorischen Dingen ein bissel Stress. Aber ich hab alles gut geschafft – auch dank der Zuarbeit und Hilfe durch eine liebe Kollegin.

Am Abend gabs dann einen tollen Kameradschaftsabend. Erst über zwei Stunden Blasmusik – es war eine unglaubliche Stimmung! Sogar unser neuer Landrat tanzte auf dem Tisch. Alles hätte ich ihm zugetraut, aber das hat mich dann doch extrem verblüfft.

Ich schwofte wieder mit „Schwebchen“, einem Kollegen aus der Führungsriege des Brandschutzes. Er ist ein guter Tänzer und bei den seltenen Möglichkeiten solcher Abende ist es mittlerweile üblich, dass wir mal über die Tanzfläche „schweben“. Auch sonst wars lustig, es gab viele herzliche Gepräche und Begegnungen. Abends um 11 fuhr ich dann nach etlichen Gläsern roter Brause nach Hause.

Im Nachgang hab ich dann auch noch einen Beitrag für die Kreis-Internetseite geschrieben.

Am Sonntag genoss ich dann das laaange Ausschlafen, Trödeln und Bummeln. Abends noch Aktualisierungen im web. Es wird wohl einer der letzten Abende zu Hause sein. Bald werden es nur noch „Besuchsnächte“ werden. Die Zeit im Garten beginnt…

wieder mal Philharmonie

Unser vorletztes Konzert in dieser Saison stand an.

Erst mal gab es eine Uraufführung. Glücklicherweise dauerte die nur sechs Minuten. Viel länger wäre das Geknirsche und Geschrille vom Komponisten Simon Holt auch nicht auszuhalten gewesen. Ich konnte mit dieser Musik echt nichts anfangen!

Danach wieder mal Bruckner. Seine 8. Sinfonie ist das umfangreichste Werk des Komponisten. 80 Minuten lang und in vielen Teilen mächtig gewaltig. Wie sagen wir da immer? Viel Musik für unser Geld 😉

Als wir gegen 9 rauskamen, war es noch hell. Und wir hatten Durst. Der Fisch unseres kurzen Abendessens brauchte etwas zum Schwimmen. Im Sony-Center gabs Köstritzer Schwarzes. Und da ich ja nicht fahren musste 😉

Heimfahrt in Ruhe, dann noch ein bissel Schwatzen bei einem Schluck Bowle und Wasser. Es war wieder ein schöner Abend.

Sonntag dann die Trauerfeier für Uli, meinen Nachbarn. Er ist in der vergangenen Woche 84-jährig verstorben. Es war sicher eine gewisse Erlösung für ihn. Die letzte Chemo hatte ihn extrem mitgenommen.

Abends fuhr ich zu meiner Nichte. Sie hatte mit Schwesterlein eingeladen zum Spieleabend. Es war total lustig und witzig. Es war spät oder besser früh, als ich mich auf den Heimweg machte.

Ich werde gesund…

Es ging deutlich aufwärts. Dennoch verlängerte meine Ärztin die Antibiotika. Insgesamt sieben Tage! Das dürfte Rekord bei mir sein. Ich nutzte die schöne Zeit im Garten – frische Luft tut gut – und das schlechte Wetter zu Hause. Ich erholte mich.

kein Klassentreffen ;-(

Ich hatte mich soooo drauf gefreut. am Samstag war Klassentreffen meiner Penne-Klasse in Meiningen. Donnerstag hing ich aber zunehmend durch. Die Nase lief, die Luft wurde knapper. Ich war doch erst krank, was soll denn das?

Es wurde abends immer schlimmer. Freitag früh hatte ich echt Mühe bei der Physio, die Atemübungen beim Ausknacken mitzumachen. Danach erst mal zum Arzt zum Abhören. Bronchitis in kräftiger Ausprägung. Bitte, ich möchte mir wenigstens die Option für Samstag offenlassen, eventuell doch noch zu fahren. Meine Ärztin geht drauf ein. Aber sicher auch deshalb, weil sie es einfach besser wusste und mir meine eigene Erfahrung lassen wollte. Krankschreibung dann eben erst ab Dienstag, sie will mich eh nochmal abhören.

Ich fahre noch mal für zwei Stunden ins Büro. Als ich nach Hause komme, falle ich ins Bett. Trotz der bereits begonnenen Antibiotika-Kur rumorte die Bronchitis noch richtig und müpfte auf. Gegen Abend dann 39,4 Fieber. Ich glaube, ich muss mich doch von dem Gedanken verabschieden, mich auf die Strecke von 450 km zu begeben.

Nachts hatte ich alle zwei Stunden Hustenanfälle. Auch Samstag noch immer das Bedürfnis, einfach liegen zu bleiben. Da ist kein Gedanke daran möglich, sich auf die Piste zu machen. Ich sage schweren Herzens ab. Schade, nach fünf Jahren hatte ich mich so drauf gefreut, die alten Freunde wieder zu treffen. Und ich musste zu allem Übel auch noch meiner Enkeltochter absagen, der ich versprochen hatte, zu ihren Tanz- und Turnauftritten zu kommen. Das tat mir besonders leid, sie zu enttäuschen.

Sonntagvormittag dann erstmals der Gedanke, dass ich ja auch aufstehen könnte. Gegen 11 stand ich unter der Dusche. Bis dahin war ich nur zum Frühstück, Trinken und fürs Bad aus dem Bett gekrochen. So langsam kann ich mich wieder bewegen, ohne ständig die Atembeschwerden zu haben. Der sonnige Tag machte es mir auch einfacher, den Frühling in die Wohnung zu lassen und das eine oder andere an Kleinigkeiten zu machen.

Nachmittags und abends arbeitete ich auch einige liegengebliebene Dinge am PC auf, bestellte mir eine neue Pool-Folie für die kommenden Sommermonate. Die Lebensgeister sind wieder da! Es geht aufwärts.

Morgen werde ich die Sonne etwas genießen. Es soll sonnig und recht warm werden.

Gartenwochenende

Ich habs getan! Die erste Nacht im Bungalow! Dabei war es noch immer tüchtig kalt. Gegen Abend zeigte das Thermometer im Häuschen gerade mal 12° C an. Da ich aber bei Nachbars im warmen Haus war und wir den ganzen Abend bei einem Weinchen schwatzten, war ich gut aufgewärmt und kroch unter mehrere Decken ins Bett. Es war trotz der nachts bis auf 10° C fallenden Temperaturen echt kuschelig und ich fror nicht.

Nur das Aufstehen fiel mir schwer – zumal ich mich nicht aufs Draußen-Bleiben eingerichtet hatte. Musste erst mal fix Brötchen holen fahren.

Ich erfreute mich an den Blüten des Frühlings.

Dann war Rasenmähen angesagt, bissel Buddeln im Garten und zum Abend fuhr ich dann doch nach Hause. Hatte mich mit meinen Freunden zum Spieleabend verabredet.

Nach einem Trödelsonntag gabs dann abends lecker Spargelessen.

 

Eisige Kälte

Ich dachte ich seh heute morgen nicht richtig. Auf dem Balkon waren  3,4° C angezeigt. Minus wohlbemerkt! Das ist schon ein bissel verrückt, am 20. April so eine Kälte!

Prompt zeigt sich die Kälte auch im Garten. Am Montagabend leuchteten die Kirschblüten schneeweiß und mit einer ungewöhnlichen Dichte und Fülle. Heute war alles zusammengefallen, bräunlich – es war nichts mehr zu sehen von der Pracht. Sicher sind damit die Kirschen auch im Jahr 2017 wieder nur ein Wunschtraum.

Ansonsten ist mein neuer Arbeitsweg schnell. Ich fahre zwar acht Kilometer weiter, spare dafür aber zehn Minuten Zeit. Im Büro lebe ich mich auch gut ein.

Ein bissel gewöhnungsbedürftig ist das ständige Vorbeikommen von Leuten am Fenster – das Los eines Raums im Erdgeschoss. Auch die rauchenden Kollegen direkt am Personaleingang und damit vor meinem Fenster sind lästig. Fensteröffnen ist damit nur immer kurzzeitig möglich und die Jalousien bleiben auch eher geschlossen. Ich werde damit leben müssen.

Aber es ist toll, einfach mal schnell nach der Arbeit in den Garten fahren zu können. Es wird wohl in diesem Sommer auch einiges auf mich zukommen. Meine Nachbarin, mittlerweile über 80, vergisst sehr viel und hat mich heute kaum erkannt. Ihr Lebenspartner ist im Krankenhaus. Nach einer Chemo geht es ihm extrem schlecht.

Sie hatte sich gefreut, dass jemand kam und sie nicht alleine zu Abend essen musste.

Ostern

In diesem Jahr war es glaube ich das erste Mal, dass ich Ostern nicht ein Mal im Garten war. Aber das Wetter war einfach zu grauselig, als dass ich nach der starken Erkältung draußen frieren muss. Der April machte seinem Namen wettermäßig alle Ehre und nach dem herrlichen frühlings-sommerlichen Temperaturen der letzten Wochen ist es mit rund 5° C und ständigem Wechsel zwischen Sonnenschein und Schneegraupelschauer wirklich richtig kalt!

Stattdessen war Hilfe angesagt beim Küchebauen, Putzen und Einrichten. Da das Ganze dann auch noch gemütlich und fröhlich zuging, wars eine gute Alternative.

Ab morgen gehts dann täglich nach Fürstenwalde ins Büro. Ich freu mich drauf! – Und ich hoffe, dass ich morgen geradeaus zur Autobahn fahre und nicht versehentlich vorher abbiege – aus Gewohnheit 😉

Umzug

Nun war es soweit. Mein schönes Büro in Beeskow war leer geräumt, alle Kisten, Pflanzen, Bilder sind auf dem Weg nach Fürstenwalde. Ein bissel wehmütig ist der Abschied dann doch. Immerhin gebe ich gute Strukturen mit vielen Bekannten und vor allem eng befreundeten Kollegen auf. Ich werde sicher oft in Beeskow sein, aber es wird immer anders sein als bisher. Ich habe keine Basis mehr, werde überall zu Besuch sein – und ICH kann nun nicht mehr zum gemütlichen Mittag mit Käffchen in meinem Büro einladen.

Aber mein Büro in Fürstenwalde ist auch schön. Ich habe neue Möbel, zum Teil neue Technik, ein neues Telefon. Und ich habs mir bereits gemütlich eingerichtet. Ich werde mich wohl fühlen!

Schade nur, dass es mir immer schlechter ging und ein kräftiger Schnupfen mich fast aushebelte. Ich kam kaum nach mit Naseputzen und am Abend hatte ich schon eine rote Rudolf-Nase im Gesicht. So weiter zur Arbeit gehen ist unverantwortlich gegenüber jedem Kollegen, mit dem ich zusammenarbeiten muss und den ich treffe.

Glücklicherweise ist die Lunge frei. Ich nutze die Tage zum Erholen, schlafe viel und kuriere nebenbei auch noch meinen Rücken weiter aus. Kein tägliches Autofahren, kaum Computerarbeit, es tut meinem Rücken gut. Sogar ohne Schmerzmittel und Wärmepads fühle ich mich deutlich wohler. Vielleicht hätte ich schon viel früher ein paar Tage Ausszeit benötigt, damit die Entzündung rausgeht. Nächste Woche geht Physio los. Da erhoffe ich mir weitere Besserung.

Und gleich noch ein Enkelwochenende

Mein jüngster Enkel ist gerade mal fünf Monate alt und ich hab ihn auch seit Weihnachten nicht mehr gesehen. Er kennt mich sicher kaum noch. Nach einer staufreien Fahrt bis ins Berchtesgadener Land kam ich noch vor seinem Schlafengehen an. Er strahlte mich gleich zur Begrüßung an. Ein kleiner süßer Spatz.

Ich verbrachte viel Zeit mit ihm, durfte ihn am Freitag sogar zu Bett bringen, fütterte und wickelte ihn immer, fuhr mit ihm spazieren und spielte viel mit ihm. Es war eine schöne Zeit.

Sohni zog mit seiner Familie Anfang des Jahres in sein neues Haus. Sie haben es sich schon sehr gemütlich gemacht und schön eingerichtet.

Die Gegend ist aber auch wirklich schön. Rundum die Berge der Alpen, traditionelle Häuser, viel Weite.

Am Sonntag gings dann schon wieder zurück nach Hause. Verblüfft war ich, als ich da unten kurz vor der Autobahn einen Bus vor mir hatte mit einem LOS-Kennzeichen. LOS-AS…? Das sind doch die Judoka von Budo-Dojo Fürstenwalde!

Ich fuhr noch im Garti vorbei und stellte das Wasser an. Die Saison kann beginnen!

Und ich hatte damit die nächsten mehr als 1600 km hinter mir. Innerhalb von elf Tagen mit Arbeitskilometern ca. 3300 km – soviel habe ich nicht mal in Australien geschafft! 😉

Enkelbesuch in Stuttgart

Es wird sommerlicher Frühling! Und ich bin auf der Autobahn…

Zunächst erst mal ein Besuch bei meinen Eltern. Es ist noch immer wie früher zu Studentenzeiten. Ich komme nach Hause und mit Vati gibts erst mal ein Bierchen 😉 Das ist nun schon ein jahrzehntelanger Brauch.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und langem Schwatzen zieh ich weiter nach Stuttgart. Die Fahrt lief super – bis kurz vor Heilbronn. Da wurde mir plötzlich angezeigt, dass es bei Ludwigsburg eine Verzögerung von 157 Minuten!!!! gibt. Nur gut, dass es auch noch Landstraßen gibt, ein gutes Navi, das die mir anzeigt und ich mittlerweile auch noch ein kleines bissel Ortskenntnisse habe. So kam ich nach einer wunderschönen Fahrt durch frühlingshaft aufblühende Weinberge mit ner halben Stunde Verspätung an.

Freitag nachmittag ist Familien-Sporttag. Enkel ist beim Handballtraining, die anderen gehen gleich zum Turnen. Meine kleine vierjährige Enkelin darf heute zum ersten Mal zu den Großen zum Training. Mit stolz geschwellter Brust schlug sie sich mehr als wacker und stand den Großen kaum nach. Da waren auch Oma und Mama stolz 😉

Ansonsten wurde ich Adoptiv-Oma eines Schwesternpaares aus der Nachbarschaft, beide Freundinnen meiner Enkel. Es war ganz einfach, sie wollten mich ansprechen und Oma war die einfachste Form.

Amüsiert hatte ich mich einen Tag später, als die Vierjährige zum Spielen bei uns war. Enkeltöchterchen fragte mich ganz schüchtern, wenn ich jetzt auch die Oma von ihrer Freundin bin, ob ich dieser dann auch immer was mitbringe. Sitten reißen hier ein! Aber klar, mach ich doch glattweg! Oh je, da hab ich mich ja auf was eingelassen. 😉

Ansonsten genoss ich den Frühling mit den Enkeln, wir gingen zum Eislecken, kauften gemeinsam Pflanzen im Baumarkt und bepflanzten die Rabatten. Sonntag gings zur Freestyle Academy. Das war echt beeindruckend. Große Rutschen, Board- und „Schlitten“-Pisten, Riesentrampolins, Kletterwände, Kinderparcour, Airtrack und vor allem riesige Luftpolster zum Auffangen nach Sprüngen und sonstigen turnerischen Einlagen. Wir hatten alle Spaß dran.

Es war ein sehr schönes Wochenende.

Auf der Rückfahrt am Montag schaute ich noch bei Schwesterlein vorbei zum Käffchen auf der sonnengefluteten Terrasse.

Nach fast 1500 km bin ich wieder zu Hause.

Arbeitsplatz in Fürstenwalde

Bei meiner Rückkehr aus Australien an den Arbeitsplatz offerierte man mir, dass man dringend Büroräume brauche und man mich nach Fürstenwalde umziehen lassen wolle. Na nichts wie los! Vier bis fünf Monate im Sommer einen kurzen Arbeitsweg, das ist schon verlockend.

Mittlerweile ist das Projekt weit gediehen. Die Verwaltung richtet das Büro auch gut her, Malern, neuer Teppich. Und heute durfte ich mir sogar den Teppich aussuchen! Die Qual der Wahl war zwar groß, aber ich habe mich dann doch für das hier eher typische blau entschieden. Ich bin gespannt. Nächste Woche packe ich zum Wochenende hin ein und am 10. April sage ich meinem schönen Büro in Beeskow Adé! Es wird eine Umstellung werden, aber ich freu mich drauf.

Mit meinem Rücken habe ich nach wie vor Probleme. Ich trau dem Frieden irgendwie nicht. Die Fahrt am Wochenende nach Stuttgart wirds auch nicht unbedingt besser machen. Autofahren ist nicht so ideal. Aber ich werde schauen. Auf jeden Fall freue ich mich riesig auf die Enkelkids. Hab sie drei Monate lang nicht gesehen.

Jammerzeit

Nun quäle ich mich schon seit meiner Rückkehr aus Australien mit einer kräftigen Blockierung am rechten Schulterblatt. Das zieht sich bis in den Arm und bereitet mir Schmerzen. Und jeden Morgen Termine, also kaum Zeit, vor der Arbeit noch mal schnell beim Arzt vorbeizuschauen. Freitag hab ichs fast nicht mehr ausgehalten, meine Ärztin überwies mich zum Chiropraktiker. Und der spielte ein Konzert auf meinen Knochen. Mann, oh Mann, das knackte im Gebälk! Aber von Linderung spürte ich erst mal nicht viel. Ich hoffe, dass es in den kommenden Tagen eine deutliche Entlastung bringt. Es ist nervig.

Am Samstag hatte ich mich mit meinen Gartennachbarn verabredet. Papiere sortieren. Es war vor allem viel abzulegen. Aber alles schnell und unkompliziert zu erledigen. Noch ein gemütliches Kaffeetrinken, kurz im Garti vorbeischauen und wieder nach Hause. Sonntag werde ich endlich mal wieder etwas zu Hause machen.

Und ich habe noch eine Australien-Nachlese. In der Mall von Adelaide hörten wir CUZN. In Persona Richard, ein Singer-Songwriter. In Adelaide trat er mit dem Geiger Lorenz auf.  Ich kaufte mir eine seiner EPs, Little Victories. Und ließ sie mir natürlich signieren 😉

Diese Scheibe höre ich seit Tagen hoch und runter. Jeder Song für sich echt cool.

Richard ist ein Engländer, „based in Sydney“. Und im Juli scheint er wieder in Europa zu sein. Aber wahrscheinlich wie immer vor allem in Great Britain.